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Projekt "Wärme aus Abwasser" ausgezeichnet

Bayerischer Energiepreis geht an die Stadt Straubing

Foto von der Preisverleihung in Nürnberg

Mit dem Bayerischen Energiepreis 2012 hat das Bayerische Wirtschaftsministerium heuer erneut die kreativsten Lösungen für den intelligenten Umgang mit Energie ausgezeichnet. Zusätzlich zu einem mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis wurden erstmals in vier Kategorien Anerkennungspreise vergeben. Dieses Konzept sorgte für eine Rekordzahl von 167 eingereichten Bewerbungen - das Interesse bei Unternehmen, Wissenschaftlern, Kommunen und Initiativen war größer als je zuvor.

Die mit 10.000 Euro dotierte Hauptauszeichnung ging an das Werk Steinecker der KRONES AG für die Entwicklung einer äußerst energiesparenden Brauanlage. Mit 12 Anerkennungspreisen würdigte der Bayerische Wirtschaftsminister weitere herausragende innovative Leistungen. In der Kategorie ‚Energiekonzepte und Initiativen' war es die Stadt Straubing, die zusammen mit der Fa. GFM Beratende Ingenieure GmbH aus München und der Fa. Huber SE aus Berching für das Projekt ‚Heizwärme aus dem Abwasserkanal' den 1. Preis, erhielt.

Prämiert wurde ein Projekt, das im Oktober 2010 von der Stadt Straubing als erste großtechnische Abwasserwärme-Nutzungsanlage in Bayern zur rund 65-prozentigen Wärmeversorgung von 102 Wohneinheiten in Betrieb genommen wurde. Das Abwasser von zehn Einwohnern kann so rechnerisch den Wärmebedarf eines Einwohners decken.

Oberbürgermeister Markus Pannermayr freut sich über diese Auszeichnung: „Die Energiewende stellt eine Herausforderung dar, die alle gesellschaftlichen Kräfte fordert. Besonders die Kommunen in ihrer Rolle als Ver- und Entsorger sind dabei entscheidende Akteure. Im Entwässerungsbetrieb bemühen wir uns seit vielen Jahren unsere Schlüsselfunktion für den Klimaschutz mit mutigen Investitionen in innovative Technologien gerecht zu werden."

Mit den umgesetzten Konzepten hat sich der Entwässerungsbetrieb der Stadt Straubing zu einem High-Tech- Unternehmen entwickelt, das sich unter dem Begriff „Straubinger Modell" einen Namen gemacht hat. Zunächst war es die Klärschlammverbrennung sludge2energy, die seit Jahren thermische und elektrische Energie weit über den eigenen Verbrauch hinaus produziert.

Besonders hervorzuheben ist nun aber in erster Linie das Projekt „Heizen mit Wärme aus Abwasser", für das die Stadt mit dem Bayerischen Energiepreis ausgezeichnet wurde. Pannermayr: „Besonders wichtig bei so einem Projekt sind kompetente Partner. Ich danke daher dem Ingenieurbüro GFM aus München, das für die Planung verantwortlich zeichnete und der Firma Huber SE aus Berching, die einen Wärmetauscher speziell für diese Maßnahme neu entwickelt hat. So haben wir es gemeinsam erreicht, ein ressourcen- und klimaschonendes Projekt zu etablieren, das im Hinblick auf die Energiepreisentwicklung zudem auch wirtschaftlich interessant sein wird."

Der Bayerische Energiepreis wurde erstmals 1999 verliehen und wird seit 2000 im Zwei-Jahres-Turnus vergeben. Die Preisträger werden durch eine unabhängige Jury von Energieexperten verschiedener bayerischer Universitäten in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gekürt.

 

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