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Voneinander und Miteinander lernen!

OB Markus Pannermayr besucht Partnerklasse

Schüler der Kooperationsklasse St. Wolfgang mit OB Markus Pannermayr

Erfolgreiche Schulkooperation

Ein Strauß frisch gemalter Frühlingsblumen erwartete Oberbürgermeister Markus Pannermayr bei seinem Besuch der Partnerklasse in der Bildungsstätte St. Wolfgang. Am vergangenen Dienstag verschaffte sich das Stadtoberhaupt zusammen mit Schulamtsdirektor Johannes Müller und Schulleiter Johann Listl einen persönlichen Eindruck vom gemeinsamen Lernen behinderter und nicht behinderter Kinder, das in dieser Form bisher in Niederbayern einzigartig ist.

Seit Beginn dieses Schuljahrs werden in einer Kooperation zwischen der Grundschule St. Jakob und der Bildungsstätte St. Wolfgang insgesamt 19 behinderte und nicht behinderte Schüler zusammen in einer so genannten Partnerklasse im Gebäude an der Regensburger Straße 66 unterrichtet. Jedes Kind wird dabei entsprechend seiner individuellen Lern- und Leistungsfähigkeit gefordert und gefördert. Dabei wird großer Wert darauf gelegt, so viel Unterricht wie möglich gemeinsam in der Klasse zu gestalten. Je nach Bedarf gibt es aber auch individuelles Lernen in Kleingruppen oder in Einzelförderung nach den Lehrplänen der einzelnen Schulart. Damit die Kinder zwischendurch einmal entspannen können, kommen selbstverständlich Spiele, Bewegung und Kreativität ebenfalls nicht zu kurz. Das pädagogisch ausgereifte Konzept wird umgesetzt von je einer Grundschul- und einer Studienrätin für das Förderschulwesen, die von einer Erzieherin und einer Kinderpflegerin unterstützt werden. Dadurch kann sehr gezielt auf die jeweiligen Bedürfnisse des einzelnen Kindes eingegangen werden.

„Man spürt, dass hier mit viel Engagement gearbeitet wird", so Oberbürgermeister Pannermayr bei seinem Besuch. „Und alle Kinder können von diesem gemeinsamen Lernen nur profitieren." Schwellenängste würden abgebaut, Rücksichtnahme und Toleranz gefördert. Ergänzend fügt Schulamtsdirektor Johannes Müller, der maßgeblich am Zustandekommen der Inklusionsklasse beteiligt war, hinzu: „Die Vorteile dieses pädagogischen Ansatzes, der ganzheitliches kooperatives Lernen und vielfältige methodische Ansätze in sich vereint, liegen auf der Hand: Voneinander und miteinander lernen, wir sind uns nahe und grenzen nicht aus, wir suchen nach Stärken und nicht nach Schwächen - das gilt unterschiedslos für Eltern, Lehrer und Schüler."

Für das kommende Schuljahr ist die Einrichtung einer weiteren Partnerklasse geplant. Eltern, die Interesse haben, ihr Kind in einer solchen Klasse beschulen zu lassen, können sich bei der Grundschule St. Jakob oder der Bildungsstätte St. Wolfgang über die Aufnahmemodalitäten erkundigen. Darüber hinaus gibt es in der Bildungsstätte St. Wolfgang einen Informationsabend am Donnerstag, 22. März 2012, 19 Uhr.

 

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