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Hochwassersituation in Straubing

Aktuelle Information

Hochwassersperre

+++ NEUESTE MELDUNG +++

WICHTIGER HINWEIS

+++ 

Nach wie vor sind die Deiche - trotz deutlich gesunkenem Wasserpegel - durchnässt, die Bevölkerung wird ausdrücklich darum gebeten, Dammbauwerke und Deichhinterwege nicht zu betreten!

Im besonderen Maße gilt dies ebenfalls für die gebauten Schutzeinrichtungen und Schüttungen. Es wird dringend darum gebeten, Deichkronen und Sicherungsmaßnahmen weder zu befahren noch zu betreten.

Zudem möchten wir darauf hinweisen, dass aufgrund der Wetterprognose für die kommenden Tage steigende Pegelstände möglich sind.

Daher beginnt der Rückbau der Schutzeinrichtungen (z. B. am Schanzlweg) nicht wie vorgesehen am Montag. Auch für diese Sicherungsmaßnahme ergeht der Hinweis, die Bauten weder zu betreten noch zu entfernen.

+++

Verkehrsmeldungen anlässlich der aktuellen Hochwasserlage

Wegen Aufräumarbeiten bleibt der Schanzlweg noch voraussichtlich bis einschließlich Mittwoch, 11.06.2013, für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Update 08.06.2013, 7:00 Uhr:

Die Chamer Straße ist ab sofort wieder frei befahrbar.

Update 06.06.2013, 13:30 Uhr 

Die Ittlinger Straße ist im Bereich um den Königshof mittlerweile wieder in beiden Richtungen befahrbar. Aufgrund einer Engstelle kann es allerdings noch zu Verzögerungen kommen.

Update 06.06.2013, 9:30 Uhr:

Die Stockergasse ist ab sofort wieder befahrbar.

 

Bürgertelefon

Zur Information der Bevölkerung wurde bereits am Montag ein Bürgertelefon im Einsatzzentrum eingerichtet:

TEL.NR: 09421/971-6313 und -6314

Achtung: es wird dringend darum gebeten, sich ausschließlich an die angegebenen Telefonnummern zu wenden!

 

Aktuelle Informationen zur Hochwassersituation in Straubing

Update 08.06., 10:00 Uhr

+++ KATASTROPHENFALL IM STADTGEBIET STRAUBING AUFGEHOBEN +++ 

Wir verzeichnen für 9.00 Uhr einen Pegelstand für Straubing von 5.30 m (Tendenz: weiterhin fallend), was zu einer deutlichen Entspannung der Lage geführt hat.

Für den Ortsteil „Gstütt" ist die Evakuierung nun vollständig aufgehoben, die Chamer Straße ist mittlerweile seit 7.00 Uhr wieder frei befahrbar.

Nach wie vor gilt der Hinweis für alle Deichbauwerke im Stadtgebiet, dass aufgrund der Durchnässung der letzten Woche und der hohen Beanspruchung die Bevölkerung weiterhin darum gebeten wird, die Deiche und Dammhinterwege nicht zu betreten.

Die Westtangente ist frei befahrbar, Blockabfertigungen sind ab sofort nicht mehr notwendig.

Der Rückbau der Schutzeinrichtungen am Schanzlweg erfolgt ab Montag, aktuell ist der Schanzlweg nur für Anlieger freigegeben.

Aufgrund der vorherrschenden Situation zur Lage in der Stadt hat Oberbürgermeister Markus Pannermayr den Katastrophenfall heute, Samstag, 08. Juni 2013, 10.00 Uhr aufgehoben.

Update 07.06., 15:34 Uhr

Zur aktuellen Hochwassersituation in Straubing gibt es folgende Informationen:

Seit 13.00 Uhr läuft die teilweise Aufhebung der Evakuierung der Gstütt-Insel, so dass es dort zumindest zu einer gewissen Entspannung der Situation gekommen ist.

Besonders für den Ortsteil Gstütt aber auch insgesamt zur Hochwassersituation in Straubing müssen wir erneut darauf hinweisen, dass sich die allgemeine Situation zwar allmählich entschärft, aber noch nicht beendet ist. Die Deiche sind auch bei jetzt schon deutlich gesunkenem Wasserstand weiterhin durchnässt, die Bevölkerung wird darum gebeten, Deichbauwerke und Dammhinterwege nicht zu betreten.

Falls heute im Laufe des Tages oder während der Nachtzeit keine Verschlechterung der Lage auf der Gstütt-Insel eintritt, werden wir ab morgen 7.00 Uhr die Evakuierung dort komplett aufheben und den Verkehr auf der Chamer Straße wieder freigeben.

Leider kann noch keine endgültige Entwarnung für den rechten Damm am Kößnachableiter bei Sossau gegeben werden, so dass zwar die Westtangente befahrbar bleibt, aber noch Blockabfertigung bei hohem Verkehrsaufkommen erfolgen muss.

Ab Montagfrüh werden die Bauarbeiten an der Auf- und Abfahrt Ittlinger Straße/Bundesstraße 20 wieder aufgenommen. Die bisherige Verkehrssperrungen und die damit verbundenen Umleitungen, die aufgrund der Hochwassersituation zurückgenommen wurden, treten dann wieder in Kraft. Die Baustelle verbleibt - witterungsabhängig - voraussichtlich bis zum 20. Juni 2013.

Der Pegelstand zum Stand 15.00 Uhr beträgt 6,04 m.

Update 07.06., 10:30 Uhr

+++ TEILWEISE AUFHEBUNG DER EVAKUIERUNG GSTÜTT AB 13.00 Uhr +++

Nach der morgendlichen Lagebesprechung des Krisenstabes der Stadt Straubing hat Oberbürgermeister Markus Pannermayr die Evakuierung der Gstütt-Insel eingeschränkt aufgehoben.

Die Aufhebung der Evakuierung auf der Gstütt-Insel gilt ab 13.00 Uhr und ausdrücklich nur für Anwohner und Geschäftsinhaber.

Der generelle Zugang für die Bevölkerung bleibt grundsätzlich untersagt. Die Chamer Straße bleibt für den Durchgangsverkehr weiterhin gesperrt. Deich und Deichwege sind dort ebenfalls gesperrt. Ebenso ist der Zugang zur Kleingartenanlage „Schwedenschanze" untersagt, um die noch laufenden Arbeiten an den Deichen und die Dammkontrollen nicht zu behindern.

Die Zufahrt zur Gstütt-Insel wird nach wie vor durch Kräfte der Polizei kontrolliert.

Da das Gefahrenpotential noch nicht ausgeschlossen werden kann, sind noch besondere Vorkehrungen zu treffen. Den Bewohnern wird dringend empfohlen, die kommende Nacht in einem höheren Gebäudestockwerk zu verbringen.

Gleichzeitig wird die verschärfte Warnung für die Ortschaften Hornstorf, Sossau und Unterzeitldorn mit Gollau mit Wirkung 13.00 Uhr aufgehoben.

Die Notunterkunft in der Schulturnhalle in Kirchroth wird ab 13.00 Uhr aufgelöst. Betroffene, die weiterhin Bedarf an einer auswärtigen Unterbringung haben, können sich an das Bürgertelefon (09421/971-6313 oder - 6314) wenden.

Zur Information: der aktuelle Pegel für Straubing beträgt 6.32 m (9.00 Uhr).

Update, 06.06., 16:02 Uhr

Die Evakuierungsmaßnahmen für den Bereich „Gstütt" in Straubing müssen für heute Abend und die Nacht auf Freitag aufrechterhalten werden.

Das hat die Führungsgruppe des Krisenstabes in der aktuellen Lagebesprechung von soeben festgelegt.

Nach Meinung der Fachstellen des Wasserwirtschaftsamtes bestehen weiterhin erhebliche Risiken aufgrund der aktuellen Belastung der Deichbauwerke bei sinkenden Pegelständen. Im Fall eines Deichversagens wäre dort nur eine äußerst kurze Reaktionszeit gegeben. Schlagartig wäre bei einem Dammbruch auf der Gstütt-Insel mit enormen Wasserständen zu rechnen.

Immer neu auftretende Risse und Quellaustritte machen nach wie vor massive Deichverteidigung notwendig. Die Betrachtung all dieser Faktoren macht die Rückführung der evakuierten Bevölkerung daher noch nicht möglich.

Damit bleibt auch weiterhin die Chamer Straße gesperrt und die Westtangente bis zur Entspannung des Verkehrsaufkommens geöffnet. Bei hoher Verkehrsdichte erfolgt an der Westtangente allerdings Blockabfertigung, so dass mit erheblichen zeitlichen Verzögerungen gerechnet werden muss. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt die Westtangente gesperrt.

Seit heute Morgen ist die Stockergasse wieder befahrbar.

Die Ittlinger Straße ist im Bereich um den Königshof mittlerweile in beiden Richtungen befahrbar. Aufgrund einer Engstelle kann es allerdings noch zu Verzögerungen kommen.

An der Grundschule St. Peter entfällt auch am Freitag, 07.06., der Unterricht. Eine Betreuung durch Lehrkräfte ist jedoch vor Ort, falls Eltern keine anderweitige Unterbringung ihrer Kinder zur Verfügung steht.

An allen anderen Schulen im Stadtgebiet findet der Unterricht planmäßig statt.

Update, 06.06., 9:30 Uhr

Nach der aktuellen Lagebesprechung im Einsatzzentrum dürfen wir über die Hochwassersituation in der Stadt Straubing informieren.

Wiederum die Pegelstände: der aktuelle Wasserstand beträgt 7,46 m (7.00 Uhr). Prognostiziert sind für heute Nachmittag (16.00 Uhr) 7,10 m.

Zur Evakuierung an der Gstütt-Insel

Die Evakuierungsmaßnahmen für den Bereich „Gstütt" in Straubing müssen nach wie vor aufrechterhalten werden.

Nach Meinung der Fachstellen des Wasserwirtschaftsamtes bestehen weiterhin erhebliche Risiken aufgrund der aktuellen Belastung der Deichbauwerke bei sinkenden Pegelständen.

Im Fall eines Deichversagens wäre dort nur eine äußerst kurze Reaktionszeit gegeben. Schlagartig wäre bei einem Dammbruch auf der Gstütt-Insel mit enormen Wasserständen zu rechnen.

Auch in der Nacht zum Mittwoch war aufgrund neu aufgetretener Risse und zahlreicher Quellaustritte massive Deichverteidigung notwendig. Nach Betrachtung aller Faktoren kann daher weiterhin keine Rückführung der evakuierten Bevölkerung angeordnet werden.

Selbstverständlich ist der Führungsgruppe die Belastung der Bevölkerung der Gstütt-Insel durch die Evakuierung bewusst. Aufgrund des bestehenden Risikos kann aber zum jetzigen Zeitpunkt keine andere Entscheidung getroffen werden.

Als Folge der weiterhin bestehenden Evakuierung der „Gstütt-Insel" bleibt auch die Chamer Straße gesperrt. Die Westtangente bleibt weiterhin zur Entspannung des Verkehrsaufkommens geöffnet. Bei hoher Verkehrsdichte erfolgt allerdings Blockabfertigung, so dass mit erheblichen zeitlichen Verzögerungen gerechnet werden muss. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt die Westtangente jedoch gesperrt. Seit heute Morgen ist die Stockergasse wieder befahrbar.

Öffentlicher Personennahverkehr:

Für die Buslinien, die den nördlichen Landkreis bedienen, entfällt die Haltestelle am Ursulinengymnasium. Stattdessen wurde eine Ersatzhaltestelle an der Jakob-Sandtner-Realschule eingerichtet.

Herzogstadtlauf abgesagt

Leider muss nun auch der Straubinger Herzogstadtlauf am kommenden Wochenende abgesagt werden. Weitere Informationen folgen im Laufe des Tages.

Abschließend erneut der Hinweis: Gerade bei sinkendem Pegel besteht weiterhin eine äußerst kritische Phase. Noch sehr hohe Wasserstände sowie maximale Durchnässung der Deiche stellen eine höchste Belastung für die Dammbauwerke dar.

Es wird an dieser Stelle nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, weder Dämme noch gesperrte Deichhinterwege zu betreten. Hier besteht höchste Gefahr für Leib und Leben. Darüber hinaus erhöht das Betreten der Deiche das Risiko von Deichbrüchen. Hier kann „jeder Schritt zu viel sein!". Zusätzlich wird häufig die engagierte Arbeit der Einsatzkräfte behindert!

Bürgertelefon für die Hochwasser-Situation in der Stadt Straubing: Tel.-Nr. 09421/971-6313 bzw. -6314

Update 05.06., 20:43 Uhr

Nach der jüngsten Lagebesprechung im Einsatzzentrum dürfen wir aktuell über die Hochwassersituation in der Stadt Straubing informieren.

Zunächst die Pegelstände: der aktuelle Wasserstand beträgt 7,79 m (19.00 Uhr). Prognostiziert sind nun für Mitternacht 7,65 m, für Donnerstagmorgen 7,38 m. Trotz der leicht sinkenden Pegelstände ergeht erneut der Hinweis, dass gerade bei sinkendem Pegel noch eine äußerst kritische Phase besteht. Noch sehr hohe Wasserstände sowie maximale Durchnässung der Deiche stellen eine höchste Belastung für die Dammbauwerke dar.

Es wird an dieser Stelle nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, weder Dämme noch gesperrte Deichhinterwege zu betreten. Hier besteht höchste Gefahr für Leib und Leben. Darüber hinaus erhöht das Betreten der Deiche das Risiko von Deichbrüchen. Hier kann „jeder Schritt zu viel sein!". Zusätzlich wird häufig die engagierte Arbeit der Einsatzkräfte behindert!

 

Zur Evakuierung an der Gstütt-Insel

Die Evakuierungsmaßnahmen für den Bereich „Gstütt" in Straubing sind bis heute am frühen Nachmittag abgeschlossen worden. Es wurden keine größeren Vorkommnisse gemeldet.

Die Sicherungsmaßnahmen am Deich im Bereich der Kleingartenanlage „Schwedenschanze" sind ebenfalls erfolgreich abgeschlossen worden. Die Situation dort hat sich zwar erheblich verbessert, nach Meinung der Fachstellen des Wasserwirtschaftsamtes bleiben aber hohe Kalkulationsrisiken verbunden mit der dargestellten Belastung der Deichbauwerke bei sinkenden Pegelständen. Gerade im Fall eines Deichversagens wäre dort eine nur äußerst kurze Reaktionszeit gegeben.

Nach Betrachtung aller Faktoren kann daher für den heutigen Mittwoch keine Rückführung der evakuierten Bevölkerung angeordnet werden. Der Führungsgruppe ist die Belastung der Bevölkerung durch die Evakuierung selbstverständlich bewusst. Am Mittwochabend galt dies abzuwägen gegenüber dem nach wie vor potentiell bestehenden Risiko eines Dammbruchs.

Als Folge der weiterhin bestehenden Evakuierung der „Gstütt-Insel" bleibt auch die Chamer Straße gesperrt. Die Westtangente bleibt weiterhin zur Entspannung des Verkehrsaufkommens geöffnet. Bei hoher Verkehrsdichte erfolgt allerdings Blockabfertigung, so dass mit erheblichen zeitlichen Verzögerungen gerechnet werden muss. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt die Westtangente jedoch gesperrt.

Das Angebot einer Notunterkunft in der Schulturnhalle Kirchroth bleibt ebenfalls aufrechterhalten. Die Unterkunft kann selbst angefahren werden. Bei Transportbedarf können sich Betroffene an das Bürgertelefon in der Einsatzzentrale wenden. Von dort wird eine Transportmöglichkeit organisiert (Tel.-Nr. 09421/971-6313 bzw. -6314).
Der stündliche Shuttle-Service bei der Glaserei Kronacker wird eingestellt.

Noch eine Meldung zum Öffentlichen Personennahverkehr: Für die Buslinien, die den nördlichen Landkreis bedienen, entfällt die Haltestelle am Ursulinengymnasium. Stattdessen wurde eine Ersatzhaltestelle an der Jakob-Sandtner-Realschule eingerichtet.


Unterricht an den Straubinger Schulen am Donnerstag, 06.06.

An der Grundschule St. Peter entfällt am Donnerstag, 06.06., der Unter-richt. Eine Betreuung durch Lehrkräfte ist jedoch vor Ort, falls Eltern keine anderweitige Unterbringung ihrer Kinder zur Verfügung steht.

An allen anderen Schulen im Stadtgebiet findet der Unterricht planmäßig statt.

Update 05.06., 13:50 Uhr

Die Evakuierungsmaßnahmen in für den Bereich „Gstütt" in Straubing sind abgeschlossen. Es sind keine größeren Vorkommnisse gemeldet worden. Die Sicherungsmaßnahmen am Deich dort dauern aktuell noch an.

Für Bewohner der Gstütt-Insel, die noch eine Möglichkeit suchen, zum Notquartier in Kirchroth zu gelangen, ist in der Nähe der Glaserei Kronacker, Hagen-Allee 8, ein Shuttle-Service eingerichtet, der stündlich fährt. Im Notquartier ist auch für entsprechende Verpflegung gesorgt.

Update 05.06., 10.30 Uhr

Nach der Lagebesprechung der Führungsgruppe am heutigen Mittwoch-morgen (8.00 Uhr) im Einsatzzentrum mit Vertretern des Wasserwirt-schaftsamtes sind neue Pegelstände und Prognosen bekannt gegeben worden. Nachdem in der Nacht (4.00 Uhr) der Pegelhöchststand von 7,95 m erreicht worden ist, beträgt der aktuelle Pegelstand für Straubing nun 7,92 m (8.00 Uhr). Das Scheitelniveau ist damit erreicht, wird aber wie prognostiziert über noch mehrere Stunden konstant bleiben. Bis in die Abendstunden (18.00 Uhr) ist ein Pegel von 7,85 m vorhergesagt, am morgigen Donnerstagmorgen soll der Wasserstand auf 7,50 m zurückgehen.

Obwohl sich der Wasserstand damit einpendelt bzw. auch wieder leicht abnimmt, bleibt die Lage brisant. Auch am heutigen Tag und auch noch in der kommenden Nacht bleibt die Gefahrenlage bestehen. Deichversagen sind - das zeigen vergangene Hochwasserereignisse - erst recht bei abfallenden Wasserständen möglich.

Daher ergeht an dieser Stelle nochmals der ausdrückliche Hinweis an die Bevölkerung, gerade jetzt bei deutlicher Wetterverbesserung, weder Dämme noch gesperrte Deichhinterwege zu betreten. Aufgrund der dauerhaften Durchnässung besteht hier höchste Gefahr für Leib und Leben. Darüber hinaus erhöht das Betreten der Deiche das Risiko von Deichbrüchen. Hier kann „jeder Schritt zu viel sein!". Zusätzlich wird häufig die engagierte Arbeit der Einsatzkräfte behindert!

Für die Brennpunkte im Stadtgebiet gibt es folgende aktuelle Meldungen: die Lage am Schanzlweg ist weiterhin angespannt, aber stabil. Eine enorme Zahl an Hilfskräften arbeitet weiterhin an den Schutzmaßnahmen. Die Sandschläuche wurden mit Säcken, BigPacks und Schüttungen stabilisiert, weitere Sandsäcke werden dort zur Sicherung der Schutzanlagen verbaut.

Der Damm an der rechten Seite des Kößnachableiters ist weiterhin unter Kontrolle und ebenfalls noch stabil. Die Schließung der Deiche an der Öberauer Schleife ist mittlerweile abgeschlossen.

Besondere Vorkehrungen wurden in den gestrigen Abendstunden in Sossau, Hornstorf und Unterzeitldorn mit Gollau getroffen. Die weiterhin akute Hochwasserlage an der Donau gerade im Bereich um Reibersdorf (Landkreis Straubing-Bogen) hat nach wie vor erheblichen Auswirkungen für diese Ortsteile. Die betroffenen Bürger wurden nochmals dringend gebeten, Sachwerte in höhere Lagen, Fahrzeuge an sichere Standorte zu bringen und ausschließlich in höheren Stockwerken zu schlafen.

Nach wie vor muss mit einer Evakuierung dieser Ortsteile gerechnet werden. Dies kann auch sehr kurzfristig erfolgen, sollte es im Bereich Reibersdorf zu einem Dammbruch kommen. Sobald es zu einem derartigen Deichversagen kommen sollte, werden die betroffenen Bürger rechtzeitig alarmiert. Nach einer Abschätzung des Wasserwirtschaftsamtes kann es nach einem Dammbruch einige Stunden dauern, bis das Wasser die besagten Ortsteile erreicht. Die dortigen Bewohner werden daher gebeten, sich entsprechend bereitzuhalten. Als möglicher Evakuierungsort steht die Schulturnhalle Kirchroth zur Verfügung. Die Feuerwehr hat gestern noch an alle betroffenen Bürger Handzettel verteilt.

Update 04.06., 23:00 Uhr

Die weiterhin akute Hochwasserlage an der Donau gerade im Bereich um Reibersdorf (Landkreis Straubing-Bogen) kann auch für die städtischen Ortsteile Sossau, Hornstorf und Unterzeitldorn mit Gollau zu erheblichen Auswirkungen führen.

Es sind deshalb besondere Vorkehrungen zu treffen. Die betroffenen Bürger werden nochmals dringend gebeten, Sachwerte in höhere Lagen, Fahrzeuge an sichere Standorte zu bringen und ausschließlich in höheren Stockwerken zu schlafen.

Mittlerweile muss auch mit einer Evakuierung dieser Ortsteile gerechnet werden. Dies kann auch sehr kurzfristig erfolgen, sollte es im Bereich Reibersdorf zu einem Dammbruch kommen. Sobald es zu einem derartigen Deichversagen kommen sollte, werden die betroffen Bürger rechtzeitig alarmiert. Nach einer Abschätzung des Wasserwirtschaftsamtes kann es nach einem Dammbruch einige Stunden dauern, bis das Wasser die besagten Ortsteile erreicht. Die dortigen Bewohner werden daher gebeten, sich mit persönlichen Gegenständen ab sofort bereitzuhalten.

Als möglicher Evakuierungsort steht die Schulturnhalle Kirchroth (Regensburger Str. 20) zur Verfügung.

Im Evakuierungsfall besteht die Möglichkeit für die Bürger, die Turnhalle in Kirchroth selbst aufzusuchen oder mittels eines der bereitgestellten Busse. Die Busse stehen in Sossau beim Landgasthof Reisinger, in Hornstorf bei der Bäckerei Wurm und in Unterzeitldorn bei der Kirche (Busse stehen erst im Evakuierungsfall bereit!). An den Busstandorten stehen ab sofort auch Einsatzkräfte der Bundeswehr bereit, die bei Problemen behilflich sind.

Selbstverständlich steht die Unterkunftsmöglichkeit in der Turnhalle Kirchroth auch ab sofort zur Verfügung, falls dies von betroffenen Bürgern gewünscht wird. Falls eine Transportmöglichkeit (z.B. bei Krankheit) bereits vor einem Evakuierungsfall benötigt wird, besteht die Möglichkeit, das Bürgertelefon zu kontaktieren.

Bürger können sich selbstverständlich auch bei sonstigen Fragen an das Bürgertelefon wenden (Telefonnummern: 09421/971-6313 und -6314).

Die Bürger in den betroffenen Ortsteilen werden aktuell mittels Verteilung von Handzettel persönlich informiert.

Update 04.06., 17:30 Uhr

Verschärfte Warnung aufgrund der Hochwasserlage

Die weiterhin bedrohliche Hochwasserlage an der Donau gerade im Bereich um Reibersdorf (Landkreis Straubing-Bogen) kann auch für die Ortsteile Sossau, Hornstorf, Unterzeitldorn mit Gollau im Bereich der Stadt Straubing zu erheblichen Auswirkungen führen.

Es sind deshalb besondere Vorkehrungen zu treffen. Eine mögliche Evakuierung ist derzeit noch nicht auszuschließen. Den Bewohnern wird empfohlen, Sachwerte in höhere Lagen und Fahrzeuge an sichere Standorte zu bringen.

Weiterhin wird dringend empfohlen, die kommende Nacht in einem höheren Gebäudestockwerk zu verbringen. Für Einwohner, die die kommende Nacht nicht zu Hause verbringen möchten, steht eine Anlaufstelle in der Schulturnhalle in Kirchroth zur Verfügung. Ein Transport dahin wird über die Einsatzzentrale Straubing mit den bereits veröffentlichten Telefonnummern des Bürgertelefons (09421/871-6313 sowie -6314) organisiert. Kranke und Pflegebedürftige oder ältere Personen, die nicht aus eigener Kraft oder durch Angehörige transportiert werden können, erhalten bei Bedarf Hilfe durch das BRK. Der Transport kann über die Mobilfunknummer 0172/7096297 angefordert werden.

Die Bevölkerung wird gebeten, auf Radiomeldungen zu achten und den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen. Es wird dringend gebeten, unnötige Fahrten in diese Ortsteile zu unterlassen.

Im Zuge dieser Mitteilung weisen wir nochmals darauf hin, dass die Westtangente zwischen der Zufahrt nach Kagers und der Einmündung nach Sossau bereits gesperrt ist.

Update 04.06., 14:00 Uhr

Warnung aufgrund der Hochwasserlage

Aufgrund einer massiven Verschärfung der Hochwasserlage an der Donau ist laut aktueller Prognose des Wasserwirtschaftsamtes mit einem Pegelstand von ca. 8.08 m für die Nacht von Dienstag auf Mittwoch zu rechnen. Gerade im Bereich um Reibersdorf (Landkreis Straubing-Bogen) kann es hierdurch zu Überflutungen kommen. Für die Ortsteile Sossau, Hornstorf, Unterzeitldorn mit Gollau im Bereich der Stadt Straubing kann dies ebenfalls zu erheblichen Auswirkungen führen.

Die Bevölkerung der oben genannten Ortsteile wird aufgefordert, diesbezügliche Vorkehrungen gegen ein mögliches Hochwasser zu treffen. Eine Evakuierung dieser Gebiete kann derzeit nicht mehr ausgeschlossen werden.

Die Bevölkerung wird gebeten, auf Lautsprecherdurchsagen und Radiomeldungen zu achten und den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen. Es wird dringend gebeten, unnötige Fahrten in diese Ortsteile zu unterlassen.

Im Zuge dieser Mitteilung weisen wir nochmals darauf hin, dass die Westtangente zwischen der Zufahrt nach Kagers und der Einmündung nach Sossau bereits gesperrt ist.

Update 04.06., 10:30 Uhr

Der Pegelstand in Straubing liegt aktuell bei 7.63 m (Stand 8:15 Uhr). Der prognostizierte Pegelstand bis zum erwarteten Scheitelpunkt (zw. Dienstag 23.00 Uhr und Mittwoch 03.00 Uhr) wurde aktuell auf 8.00 m angehoben. Für Mittwochvormittag ist ein Pegel von dann wieder 7.98 vorhergesagt.

Aktuell ist nicht ausgeschlossen, dass es bei dieser vorhergesagten Pegelhöhe zu einer Überspülung des Deiches rechtsseitig des Kößnachableiters kommt mit der Folge der Überflutung des südwestlichen Gebietes hiervon einschließlich der Westtangente und bis zur Eindeichung der Öberauer Schleife.

Wie bereits gemeldet, wurden die Bewohner von Öberau und Breitenfeld noch gestern Abend auf die entsprechenden Sicherungsmaßnahmen vorbereitet. Zur Sicherung der Bewohner und des Eigentums werden die dortigen Deichlücken durch Aufschüttung geschlossen. Die Maßnahme läuft bereits an.

Die Deichkontrollen am besagten Kößnachdamm laufen ab sofort ohne Unterbrechung. Eine Sperrung der Westangente zwischen der Zufahrt nach Kagers und der Einmündung nach Sossau ist noch nicht angeordnet, aber bereits vorbereitet. Im Bedarfsfall wird dort kurzfristig der Verkehr gesperrt und mit entsprechender (Umleitungs-)Beschilderung versehen.

Am Schanzlweg laufen die Sicherungsmaßnahmen weiter. Der Sandschlauch wurde über Nacht erneut erhöht und den Pegeltendenzen angepasst. Zwischenzeitlich werden die Sandschläuche durch zusätzliche Schüttung auch noch rückwärtig gesichert. Eine schwierige Situation dort kann sich ergeben, wenn die Pegelhöhe abschließend nicht gesichert werden kann und Wasser plötzlich und schnell in den Bereich eindringt.

Die Ittlinger Straße bleibt nach wie vor im bereits gemeldeten Bereich gesperrt. Ebenfalls gesperrt ist inzwischen die Stockergasse.

Angefordert ist mittlerweile auch die Bundeswehr zur Unterstützung am Schanzlweg mit ca. 150 Einsatzkräften. Ebenso sind alle Straubinger Sanitätseinsatzkräfte in Bereitschaft gesetzt.

Update 04.06., 8:34 Uhr

Aktuell wird das komplette Sandsackkontingent für die Einsatzkräfte benötigt. Die bislang für die Bevölkerung eingerichteten Ausgabestellen am Bauhof, am Schanzlweg, am Michaelsweg und in der Stockergasse können vorübergehend nicht mehr angefahren werden.

Die Mitarbeiter der städtischen Betriebe befüllen weiterhin in großem Maße Nachschubkontingente. Sobald wieder Kapazitäten frei sind, wird eine entsprechende Information veröffentlicht.

Update 04.06., 0:44 Uhr

Information der Bewohner in der Öberauer Schleife

Nach Auslösung des Katastrophenfalls haben Oberbürgermeister Markus Pannermayr und der zuständige Referent Ltd. Baudirektor Wolfgang Bach in einer kurzfristig einberufenen Versammlung die Anwohner von Öberau und Breitenfeld im Landgasthof Reisinger in Sossau um 22.00 Uhr über den aktuellen Stand der Hochwassersituation an der Öberauer Schleife informiert.

Nachdem bereits in den Abendstunden der Pegel auf über 7 Meter angestiegen war, für Dienstagmorgen auf 7,60 prognostiziert und der vorhergesagte Scheitelpunkt bei ca. 7,70 m (bei einem Unsicherheitsbereich von +/- 20 cm) liegen würde, könne eine Überströmung der rechtsseitigen Deiches am Kößnachableiter nicht mehr ausgeschlossen werden. Der Schutzstandard sei dort nur bis zu einem Pegel von 7,80 m gewährleistet und wäre angesichts der Prognose knapp erreicht.

Zudem seien die Deiche angesichts des lange anstehenden Wassers mittlerweile stark aufgeweicht. Aufgrund des voraussichtlich langanhaltenden Scheitelniveaus werden die dortigen Deiche sehr stark beansprucht, so dass das Risiko eines Deichversagens nicht auszuschließen sei.

In diesem Falle würde es zu einer Flutung im südwestlichen Bereich des Kößnachableiters und über die Westtangente hinaus bis hin zur Öberauer Schleife kommen.

Die Stadt bereite die Schließung der offenen Deichlücken an der Öberauer Schleife vor, um die Sicherheit der dortigen Anwohner und den Schutz des Eigentums zu gewährleisten. Eine Besichtigung mit der ausführenden Firma wurde noch am Montagabend durchgeführt, zur Ausführung soll es bereits am frühen Dienstagmorgen kommen. Die Zufahrt zu den Gebieten würde erschwert, sei aber weiterhin möglich.

Eine Evakuierung der ansässigen Bewohner könne damit vermieden werden. Auf Wunsch werde allerdings eine Notunterkunft in der Turnhalle der Grundschule St. Peter zur Verfügung gestellt.

Änderung der Sperrung der Ittlinger Straße

Ebenso in den späten Abendstunden vereinbart wurde noch eine Änderung bzgl. der Sperrung der Ittlinger Straße. So wird ab Dienstagmorgen der Verkehr Richtung Straubing-Ost bereits ab der „Persiluhr" über die Äußere Passauer Straße geleitet. Für Anlieger bleibt die Zufahrt in die Heerstraße befahrbar. Die Polizei Straubing wird die Verkehrsregelung übernehmen. Ansonsten bleibt es bei den angeordneten Sperrungen der Ittlinger Straße.

Update 03.06., 20.30 Uhr - Katastrophenfall ausgelöst

Eine neuerliche Lagebesprechung im Einsatzzentrum (18.30 Uhr) mit Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Vertretern der Führungsgruppe Katastrophenschutz der Stadt Straubing sowie Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf hat nun aktuell folgende Situation ergeben:

Der aktuelle Pegelstand liegt bei 7,11 m (19.00 Uhr). Die bisherigen Prognosen wurden nun wie folgt korrigiert: Der Hochwasser-Scheitel ist vorhergesagt für Dienstagnachmittag zwischen 15.00 Uhr und 18.00 Uhr und liegt bei einer Höhe von 7,70 m (+- 20 cm Prognoseunsicherheit). Dieses Niveau wird voraussichtlich über mehrere Stunden konstant bleiben.

Aufgrund der Wasserstände, die in dieser Höhe - auch im Vergleich zu früheren Hochwasserereignissen - außergewöhnlich hoch sind und damit ein sehr hohes allgemeines Risiko bergen, speziell falls Deicheinrichtungen versagen würden, hat Oberbürgermeister Markus Pannermayr um 20:30 Uhr den Katastrophenfall ausgelöst. Insbesondere können nun auch im Bedarfsfall schnell zusätzliche Kräfte einberufen werden.

Ein besonderer Anlass für die Auslösung des K-Falles ist die angespannte Situation rund um die rechtsseitige Eindeichung des Kössnachableiters bei Sossau. Der Schutzstandard ist dort nur bis zu einem Pegel von 7,80 m gewährleistet und wird angesichts der prognostizierten Pegelstände sehr knapp erreicht. Zudem wird der Deich angesichts des langanhaltenden Pegelniveaus sehr stark belastet.

Die Führungsgruppe im Einsatzzentrum ist auch während der Nachtzeit besetzt.

Nochmal hinweisen möchten wir darauf, dass seit 20.00 Uhr ein Bürgertelefon eingerichtet worden ist. Fragen zur Hochwassersituation im Stadt-gebiet und zur Entwicklung der Pegelstände können unter der Telefonnummer 09421/971-6313 gestellt werden.

Eine neuerliche Lagebesprechung ist für den morgigen Dienstag um 7.00 Uhr anberaumt.

Update 03.06., 17.15 Uhr

Nach der internen Lagebesprechung im Einsatzzentrum (15.30 Uhr) gibt es aktuell folgende Hinweise zur Hochwassersituation in Straubing zu vermelden:

Der aktuelle Pegelstand beträgt 7.00 m (16.15 Uhr; Tendenz steigend). Als vorbereitende Schutzmaßnahme läuft aktuell noch die Sicherung des Schanzlweges durch den Sandschlauch des Technischen Hilfswerkes. Eine eventuell notwendige Verlängerung soll ggf. durch Sandsäcke bewerkstelligt werden. Die Feuerwehr Straubing hat einen ersten auftrete-den Quelltrichter im Bereich des Vogelauweges gesichert.

Die Sperrung der Ittlinger Straße ab der Stockergasse bis zur Kreuzung Elisabethstraße beginnt nun ab 18.00 Uhr (siehe Plan). Die entsprechende (Umleitungs-)Beschilderung wird vor Ort angebracht. Die Polizei Straubing regelt zudem den Verkehr auf der Kreuzung an der Elisabethstraße/Ittlinger Straße. Betroffen ist ab 18.00 Uhr auch der Öffentliche Personen Nahverkehr: Linie 4 Richtung Osserstraße kann die Haltestellen nur bis zum Johannes-Turmair-Gymnasium bedienen. Linie 2 kann die Haltestellen „Lindenstraße", „Stadtwerke", „Michaelsweg" und „Elisabeth-Krankenhaus" nicht bedienen. Weitere Informationen hierzu auch unter http://www.stadtwerke-straubing.de.

Die Stadt Straubing richtet zudem ab 20.00 Uhr ein Bürger-Telefon ein. Fragen zur Hochwassersituation im Stadtgebiet und zur Entwicklung der Pegelstände können unter der Telefonnummer 09421/971-6313 gestellt werden.

Die Führungsgruppe im Einsatzzentrum ist auch während der Nachtzeit besetzt.

Die nächste Lagebesprechung - dann wiederum mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes - findet um 18.30 Uhr statt.

Update 03.06., 13.30 Uhr

Die aktuelle Pegellage und die Situation vor Ort lassen es zu, mit der Sperrung der Ittlinger Straße noch abzuwarten, so dass auch der abendliche Berufsverkehr noch ungehindert die Ittlinger Straße beim Königshof passieren kann.

Ab wann die Sperrung nun eingerichtet wird, wird rechtzeitig nachgemeldet.

Update 03.06., 10.00 Uhr:

Aus der Lagebesprechung um 8.30 Uhr im Einsatzzentrum Straubing - erneut mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes - gibt es folgende neue Erkenntnisse:

Der aktuelle Pegel für Straubing beträgt 6,68 m (Stand 8.30 Uhr). Die Niederschläge sollen im Laufe des Tages abnehmen, was dazu führen wird, dass in Straubing der Scheitelpunkt am morgigen Dienstag (ca. 18.00 Uhr) erreicht werden soll. Der Pegelstand soll dann den Berechnungen zufolge ca. 7.50 m (+- 15 cm) betragen. Je nach Überlagerung der Donauzuflüsse kann sich die Welle allerdings durchaus auch um ein paar Stunden verschieben.

Die Prognose für heute Abend 18.00 Uhr lautet 7.09 m; die 24-h-Prognose für morgen früh Dienstag (6.00 Uhr) lautet 7.51 m (Zur Erklärung: ab diesem Zeitpunkt wird sich der Pegelstand wohl einpendeln und den Tag über relativ konstant bleiben. Berücksichtigt man den Streuungsbereich und abfallende Pegelstände, bleibt es aber bei der Scheitelpunktprognose für Dienstagabend!). Bei einem Pegelstand von 7.50 m ist das Hochwasserniveau von 2002 erreicht.

Aktuell werden vorbereitende Maßnahmen für eine Absicherung am Schanzlweg getroffen. Aufgrund einer frühzeitigen Benachrichtigung schon am Wochenende konnte zur dortigen Unterstützung das THW München gewonnen werden, die bereits seit 4.30 Uhr in Straubing sind und aktuell vor Ort mit dem Sandschlauch die Sicherungsmaßnahmen beginnen.

Die städtischen Betriebe sichern aktuell das Gebiet um den Königshof im Bereich Ittlinger Straße/Michaelsweg bei der Allachbachbrücke. Hierzu wird ab 15.00 Uhr bei Erreichen eines entsprechenden Pegelstandes (von ca 7.00/7.10 m) eine Verkehrssperrung notwendig sein. Die entsprechende (Umleitungs-)Beschilderung wird vor Ort ange-bracht.

Die nächste interne Lagebesprechung ist für 15.30 Uhr vorgesehen. Eine erneute Besprechung mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes folgt dann um 18.30 Uhr.

Straßensperrungen ab Montag, 03.06.13, 15:00 Uhr im Bereich des Königshofs

Update 02.06., 21:30 Uhr

Im Rahmen einer Lagebesprechung im Einsatzzentrum Straubing mit Oberbürgermeister Markus Pannermayr und einem erweiterten Kreis aus Vertretern der Verwaltung und der Einsatzkräfte um 20.00 Uhr stand die Prognose der Pegelstände durch das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf im Vordergrund.

Ausgehend vom aktuellen Pegelstand von 627 cm (Stand: 21.00 Uhr) prognostiziert das Wasserwirtschaftsamt innerhalb der nächsten 12 Stunden einen Anstieg bis 660 cm. Die Vorschau für die nächsten 24 h geht von über 7 m aus, wobei dann der Pegelhöchststand des Hochwassers vom Januar 2011 (6.99 m) überschritten wäre. Die Pegeltendenz bleibt weiterhin steigend, noch nicht absehbar ist, wann der Scheitelpunkt erreicht sein wird.

Die jeweiligen Einsatzkräfte vermelden zwischenzeitlich weitere vereinzelte Einsätze im Stadtgebiet, die Fortsetzung der Dammwachen während der Nachtzeit (Feuerwehr) und die Bereitstellung von mittlerweile 1.500 Sandsäcken (städt. Betriebe). Die weiteren Vorbereitungen laufen planmäßig.

Am morgigen Montag um 8.30 Uhr findet die nächste Lagebesprechung statt. Das Wasserwirtschaftsamt hat bis dahin weitere Prognosen zu den Pegelständen angekündigt.

Update 02.06.,17:30 Uhr

Nach einer Koordinierungsbesprechung im Einsatzzentrum Straubing am heutigen Sonntag um 16.00 Uhr mit Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Vertretern des Amtes für Katastrophenschutz, des Tiefbauamtes, der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks ist aktuell folgende Information veranlasst.

Nach den anhaltenden Regenfällen der letzten Tage hat der Pegelstand für Straubing aktuell eine Höhe von 615 cm (Stand 16.00 Uhr; http://www.hnd.bayern.de) erreicht. Die städtischen Betriebe haben die neuralgischen Punkte mittlerweile versorgt. An der Aitrach und am Allachbach sind die Dammbalkenverschlüsse angebracht, der Fußweg am Herzogschloss ist gesperrt, ebenso wie zahlreiche Uferwege und Deichhinterwege. Mit der Sandfüllmaschine werden im Bauhof derzeit Sandsäcke gefüllt, die ab morgen um 07.00 Uhr für betroffene Bürger zur Verfügung gestellt werden. Abgeholt werden können diese am Bauhof, am Michaelsweg, am Schanzlweg und in der Stockergasse.

Für die Absicherung der überschwemmungsgefährdeten Bereiche an der Ittlinger Straße im Bereich Königshof/Michaelsweg sowie am Schanzlweg werden aktuell Schutzmaßnahmen koordiniert.

Die Feuerwehr Straubing beginnt ab 17.00 Uhr mit den Dammwachen, ab diesem Zeitpunkt regelmäßig alle vier Stunden.

Die betroffenen Bürger, deren Keller aufgrund eines Kanalrückstaus überschwemmt werden, werden gebeten, nicht die Feuerwehr zu alarmieren. Wie bereits bei Hochwasserereignissen der letzten Jahre hingewiesen, ist ein Freipumpen nicht zielführend, da bei überfülltem Kanal das Wasser unverzüglich wieder in den Keller zurückdringt. Dies gilt nicht, falls die Keller über Fenster und Schächte überflutet werden.

Der Führungsstab der Stadt hat seine nächste Besprechung für 20.00 Uhr anberaumt. Dann sollen auch neueste Informationen und Prognosen vom Wasserwirtschaftsamt abgerufen und eingebracht werden. Nach bisherigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass am Montagmorgen Pegelstände vergleichbar mit dem Hochwasser von Januar 2011 erreicht werden sollen.

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