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Einweihung der sanierten Schlachthof-Villa

Jugendzentrum findet neues Zuhause

Gruppenbild mit OB Pannermayr

„Verantwortlich sind Wissenschaft, Forschung und Lehre“ begründete Oberbürgermeister Markus Pannermayr schmunzelnd die notwendig gewordenen Sanierungsmaßnahmen der Villa am Alten Schlachthof, die am Samstag offiziell eingeweiht wurde. „Aber es gibt wesentlich Schlimmeres, als dafür Platz zu machen“, fügte das Stadtoberhaupt lächelnd hinzu.

Die prächtige Entwicklung am Wissenschaftsstandort Straubing sei höchst erfreulich und benötige Platz. Vor nur eineinhalb Wochen durfte man in Straubing die Studenten des Bachelorstudienganges „Nachwachsende Rohstoffe“ in Straubing begrüßen. Ebenso habe auch die hervorragende Arbeit der weiteren Säulen am Kompetenzzentrum in Straubing zu erheblichen Platzbedarf am Standort geführt.

Jüngst musste die Volkshochschule Straubings aus dem ehem. Franziskaner-Kloster ausquartiert werden, das Jugendamt der Stadt Straubing zusammen mit dem Jugendzentrum in der Petergasse 5 war ebenfalls schnell im Focus der Überlegungen hinsichtlich der weiteren räumlichen Ausgestaltung am Wissenschaftsareal. Während das Jugendamt seinen Weg in das Soziale Rathaus fand, habe man für das Jugendzentrum zusammen mit dem Stadtjugendring die Einquartierung im Direktions- und Verwaltungsgebäude am Alten Schlachthof vorgesehen und kann nun eine äußerst gelungene Lösung präsentieren.

sanierte Schlachthof-Villa

Der Alte Schlachthof an der Heerstraße - erbaut  vor 115 Jahren 1898/99 nach den Vorstellungen des damaligen Schlachthofdirektors Dr. Hugo Heiß - hat sich in den letzten Jahren zum städtischen Kulturzentrum entwickelt und wird mit der „Schule der Phantasie“, dem „AnstattTheater“, zahlreichen Ausstellungen in der „Galerie Halle II“ und vielen weiteren Highlights aus dem jährlichen Kulturprogramm der Stadt Straubing „multikulturell“ genutzt. Dieses Kulturzentrum am „Alten Schlachthof“ erhält nun zusätzlichen „jugendlichen Schwung“. Die „Villa“ wird nun durch das Jugendzentrum und den Städtischen Jugendring belebt.

Dies erforderte allerdings eine angemessene Sanierung. Das ehemalige Verwaltungsgebäude steht unter Denkmalschutz und ist im Wesentlichen in seinem Originalzustand erhalten. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen Massivbau aus Vollziegel mit einer Sichtziegelfassade aus Klinkersteinen. Die Belange des Denkmalschutzes und des Brandschutzes konnten aufgrund des besonderen Engagements aller beteiligten Planer, Projektanten und Fachstellen bestens mit den neuen Nutzungsanforderungen vereinbart werden. Die Stadt Straubing kann deshalb nun mit Stolz auf eine vorbildliche Denkmalsanierung bei zügiger Bauzeit von Oktober 2012 - Juli 2013 mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 1.227.000 EURO verweisen.

Damit ist in der sanierten Schlachthof-Villa nun ein Haus entstanden, in dem die wichtigsten Säulen der Straubinger Jugendarbeit unter einem Dach zusammen kommen: Das Jugendzentrum und der Stadtjugendring, der zusammen mit dem GrüZe einziehen wird.

Durch die Aufgabe des Standortes „Petersgasse“ wurde nicht nur eine neue Heimat für das Jugendzentrum gesucht, sondern auch an einem zeitgemäßen Konzept für die gesamte Jugendarbeit in Straubing gearbeitet. Offene Jugendarbeit kommt wieder mit verbandlicher Jugendarbeit zusammen. Mit der sanierten Schlachthof-Villa hat die Stadt Straubing wieder ein Haus, in dem sich frei bestimmte, unorganisierte und spontan situative Jugendarbeit mit ihrem Pendant, der organisierten und geplanten Verbandsarbeit trifft. Das schafft Synergien, die zum Vorteil der Straubinger Jugendlichen gereichen sollen.

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