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"Straubing erweist sich als starke Gemeinschaft!"

Weihnachts- und Neujahrsgrüße des Oberbürgermeisters

OB Markus Pannermayr Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Tür. Wie es guter Brauch ist, blicken wir in diesen Tagen zurück auf das vergangene Jahr. Geprägt waren die letzten Wochen in Straubing vor allem von einem schmerzlichen Ereignis: Am 25. November hat ein verheerender Brand große Teile unseres historischen Rathauses zerstört und uns Straubinger tief getroffen. Nur durch den bewundernswerten Einsatz aller eingesetzten Hilfs- und Rettungsorganisationen konnte ein Übergreifen des Brandes auf andere Gebäude und damit ein noch größerer Schaden verhindert werden. Unendlich froh sind wir darüber, dass bei dem Unglück keine Personen zu Schaden gekommen sind. Darum kann ich unseren Dank und unsere Anerkennung an alle Einsatzkräfte, insbesondere an die Feuerwehr, für ihre beispielhafte Zusammenarbeit und ihr Engagement nicht oft genug wiederholen.

In den letzten Wochen durften wir viel Anteilnahme aus Nah und Fern erfahren. All die Solidaritätsbekundungen und Unterstützungsangebote geben uns Kraft und Zuversicht und bestärken uns in unserem gemeinsamen Anpacken und in all unseren Bemühungen, unser Rathaus wieder aufzubauen. Hierfür möchte ich mich ebenso von Herzen bedanken wie für die zahlreichen Benefizaktionen und Initiativen, die unmittelbar nach dem Brand für die betroffenen Geschäftsinhaber gestartet wurden. Straubing erweist sich als starke Gemeinschaft!

Ein weiterer schmerzlicher Verlust ist die Verabschiedung der deutschen Ordensprovinz der Karmeliten, die einen tiefen Einschnitt in eine Jahrhunderte währende Tradition darstellt. Umso herzlicher begrüßen wir die indischen Patres bei uns in Straubing. Wir nehmen sie gern in unsere Stadtfamilie auf und sind dankbar für ihr seelsorgerisches Wirken.

Die Räumlichkeiten des Karmelitenklosters spielen eine wesentliche Rolle in unseren Planungen für den Ausbau des Hochschulstandortes. Nach der Zusage der Bayerischen Staatsregierung für vier neue Bachelor- und vier neue Masterstudiengänge, die Straubing in den nächsten Jahren bis zu 1.000 Studenten bringen werden, gilt es hierfür auch Raum zu schaffen. Die Sanierung des ehemaligen Jugendzentrums an der Petersgasse kann im kommenden Jahr schon abgeschlossen werden. In einen Neubau am Donauufer, einem Lehr- und Forschungsgebäude für Nachhaltige Chemie, investiert der Freistaat 41 Millionen Euro. Auf dem Gelände des Kompetenzzentrums für Nachwachsende Rohstoffe an der Schulgasse entsteht im Frühjahr ein neues Laborgebäude in Modulbauweise. Ich freue mich sehr über diese äußerst positive Entwicklung. Darüber hinaus erfolgte im vergangenen Sommer der Spatenstich für das „Nawareum", ein Informations- und Erlebniszentrum für Nachhaltige Rohstoffe und Energie, das am Technologie- und Förderzentrum entsteht.

Erlebbar und attraktiv wollen wir auch das Donauufer gestalten. Die Planungen für einen Donaustrand mit Beachvolleyball und Strandbar werden im nächsten Jahr umgesetzt. Fortgeführt wird auch der Ausbau der Donauuferpromenade. An die 1.000 Passagiere von Kreuzfahrtschiffen konnten in diesem Jahr in Straubing begrüßt werden und genossen Führungen durch unsere Innenstadt. An dieser positiven Entwicklung des Schiffstourismus wollen wir konsequent weiterarbeiten. Ein weiteres, hoch attraktives Freizeitangebot gewinnen wir durch die in den kommenden Jahren anstehende Sanierung des Aquatherms.

Der Investitionsschwerpunkt der Stadt Straubing liegt weiterhin im Bildungsbereich - der Neubau der Naturwissenschaften am Ludwigsgymnasium sowie der Erweiterungsbau und die Dachsanierung am Anton-Bruckner-Gymnasium konnten in diesem Jahr fertiggestellt werden. Die Fraunhofer-Berufsschule stellte den fertig sanierten Westbau der Schule an einem Tag der offenen Tür vor, die Generalsanierung an der Mittelschule Alburg haben wir in diesem Jahr begonnen. In den Brandschutz wurde beispielsweise an der Grundschule Ittling investiert, unser Sonderpädagogisches Förderzentrum erhält neue Fenster und Fassaden.

Die diesjährigen Baumaßnahmen an der Kolbstraße und die Erneuerung der Allachbachbrücke haben umfangreiche Maßnahmen im Bahnhofsumfeld eingeläutet, die uns in den kommenden Jahren beschäftigen und auch beeinträchtigen werden. Im Februar 2017 startet der Neubau der Bahnüberführung an der Landshuter Straße. Da dieser eine Vollsperrung notwendig macht, wurden umfangreiche verkehrstechnische Maßnahmenpakete geschnürt, um das Verkehrsnetz um den Bahnhof so gut es geht zu entlasten. Störungen in den Hauptverkehrszeiten werden kaum zu vermeiden sein, hier ist wiederum ein hohes Maß an Toleranz und Geduld der Verkehrsteilnehmer wünschenswert.

Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass mit dem barrierefreien Ausbau unseres Bahnhofes im kommenden Frühjahr nun endlich begonnen wird, ebenso wurde die Lärmschutzsanierung im Bahnhofsumfeld im Herbst in Angriff genommen und soll innerhalb von drei Jahren vollendet sein.

Im kommenden Jahr werden wir die ersten Abschnitte eines neuen Parkleitsystems umsetzen. Darüber hinaus halten wir an dem Ziel fest, zusätzliche Parkplätze in der Innenstadt zu schaffen. Für die Detailplanung bezüglich der Erweiterung unserer Fußgängerzone wurde nach EU-weiter Ausschreibung eine Architektengruppe beauftragt. Die Umgestaltung wollen wir engagiert vorantreiben.

Die Entwicklung des Gewerbeparks Alburg verläuft weiterhin sehr positiv. Der Baufachmarkt Schierer konnte im Frühjahr die Einweihung seines Betriebsgebäudes mit Freigelände und Eisenbiegerei feiern. In Kürze erfolgt in diesem Gewerbegebiet der Neubau eines Autohauses. Auch unser Hafen meldet eine erfreuliche Steigerung des Schiffsgüterumschlags. Nach dem Großbrand vor genau einem Jahr konnte das Raumausstattungsunternehmen Keyser vor kurzem wieder eröffnen. Ebenfalls sehr beeindruckt hat uns die richtungsweisende Investition der traditionsreichen Straubinger Karmelitenbrauerei auf dem Weg zur Energieautarkie. Neben dieser beispielhaften Aufzählung möchte ich mich ausdrücklich bei allen Straubinger Unternehmen für ihr klares Bekenntnis zum Standort Straubing bedanken.

Gefreut haben wir uns über die Feierlichkeiten zum 700. Geburtstag unseres Stadtturmes. Die Liebe der Straubinger zu ihrem Wahrzeichen im Herzen der Stadt kam beim Stadtturmfest und beim übrigen Programm des Festjahrs deutlich zum Ausdruck.


Ich danke allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern sehr herzlich, die sich in vielfältiger Weise an der Weiterentwicklung unserer Stadt und zum Wohle der hier lebenden Menschen beteiligen. Ihr Engagement in den Kirchen, Vereinen und Verbänden, im Sport-, Kinder-, Jugend- und Seniorenbereich, in der Freiwilligen Feuerwehr und im Kommunalbereich trägt dazu bei, Straubing lebens- und liebenswert zu erhalten.

Herzlich grüßen möchte ich all diejenigen, die bei der Polizei, bei den Rettungsdiensten, im Winterdienst, im Krankenhaus und in Pflegeeinrichtungen sowie an vielen anderen Stellen über die Feiertage Dienst tun. Vielen herzlichen Dank für Ihren Einsatz. Was wir ohne unsere Einsatzkräfte und vor allem auch ohne unsere ehrenamtlich tätigen Mitbürgerinnen und Mitbürger wären, mussten wir vor wenigen Wochen hautnah erleben.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

allen kranken und hilfsbedürftigen Menschen möchte ich an dieser Stelle Trost, aber auch Zuversicht und Hoffnung auf baldige Besserung zusprechen. Allen, für die das zu Ende gehende Jahr mit einem Schicksalsschlag verbunden war, wünsche ich viel Kraft und Zuversicht.

Die letzten Tage dieses Jahres werden überschattet von dem schrecklichen, menschenverachtenden Anschlag in Berlin. Viele unserer alltäglichen Sorgen werden durch solche Ereignisse relativiert. In der Hoffnung auf eine friedliche Zukunft wünsche ich Ihnen ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest. Mögen Sie darüber hinaus im neuen Jahr Freude und Frieden, Gesundheit, Zufriedenheit, Erfolg, viel Glück und Gottes Segen begleiten.


Ihr

Markus Pannermayr
Oberbürgermeister

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