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Wiederaufbau des historischen Rathauses

Vorstellung des Planungsteams

das Planungsteam während der Pressekonferenz

Am morgigen Samstag jährt sich der Brand des Straubinger Rathauses am 25. November 2016 zum ersten Mal. Dieses Ereignis hat unsere Stadt tief getroffen: Da ist zum einen der enorme materielle Schaden, zum anderen der unwiederbringliche Verlust historischen Erbes.

Bei aller Bitterkeit über dieses tragische Ereignis, sieht die Stadt Straubing der jetzt beginnenden Planung für den Wiederaufbau sehr positiv entgegen. Den Bürgerinnen und Bürgern soll ein Stück der Identität unserer Stadt und dem historischen Teil des Rathauses wieder seine ganz besondere Würde zurückgegeben werden.

Seit dem Unglück arbeiten daher alle Beteiligten sorgfältig an dieser Aufgabe: Unmittelbar nach dem Brand wurden zunächst die notwendigen Sofortsicherungsmaßnahmen durchgeführt sowie mit den Aufräum- und Enttrümmerungsarbeiten begonnen. Witterungsschutzmaßnahmen sowie der Rückbau und die Freilegung der von Unmengen an Löschwasser - etwa 900 m³ - durchnässten Decken- und Wandaufbauten schlossen sich an und wurden unter besonderer Rücksichtnahme auf die wertvolle historische Bausubstanz ausgeführt. Das ganze Jahr 2017 über wurden die gesamten beschädigten Baukörper mit verschiedenen Methoden getrocknet und dekontaminiert. Nach diesen Arbeiten befinden sich nun über 20.000 m³ umbauten Raums im Rohbauzustand.

Im Rahmen einer Bestandserhebung wurde das exakte Bauaufmaß für den zukünftigen Planungsbereich ermittelt. Dazu gehören unter anderem die sensible Freilegung früherer Wand- und Deckenoberflächen, Befunduntersuchungen und eine umfangreiche, wissenschaftlich durchgeführte Recherche zur Baugeschichte.

Bereits seit dem Frühjahr ist eine Projektgruppe damit befasst, den Wiederaufbau der vom Brand betroffenen Gebäudeteile zu koordinieren. Im August wurde als erster vorgezogener Schritt die Sanierung des Dachstuhls über dem Ostflügel an der Simon-Höller-Straße begonnen.

Aktuell muss man davon ausgehen, dass sich der Gesamtschaden im unteren zweistelligen Millionenbereich bewegen wird. Von der Versicherungskammer Bayern wurde signalisiert, für sämtliche durch Vertrag abgesicherte Schäden unbürokratisch aufzukommen. Der Freistaat Bayern hat ebenfalls seine Unterstützung zugesichert. Dennoch wird die Stadt mit einer nicht unerheblichen finanziellen Belastung für den Wiederaufbau rechnen müssen. Eine seriöse Aussage zu den detaillierten Kosten des Wiederaufbaus kann erst nach Abschluss der Planungen getroffen werden.

Für die Planungsleistungen zum Wiederaufbau musste wegen der hohen Investitionssumme ein europaweites Ausschreibungsverfahren abgewickelt werden. Dabei wurde ein sehr kompetentes Planungsteam mit großer Erfahrung auf dem Gebiet des Wiederaufbaus und der Denkmalpflege gewonnen: Die Tragwerksplanung obliegt dem Büro Mittnacht Beratende Ingenieure aus Würzburg, die Elektroplanung der Firma UNI-TEC Projekt GmbH aus Weiden und die Haustechnikplanung dem Unternehmen. HR Engineering GmbH, Straubing. Die Planungsleitung hat das Architekturbüro Hild und K Architekten aus München inne.

Aufgrund der Komplexität der Maßnahme werden Planung und Umsetzung des Wiederaufbaus mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Die Festlegung eines detaillierten Umsetzungsplans ist Teil der Planungsphase. Nächstes wesentliches Ziel ist es, im ersten Halbjahr 2018 einen ersten Gestaltungsentwurf zur Diskussion zu stellen. Eine abschließende Entscheidung wird erst nach Beteiligung zahlreicher Fachleute und einer angemessenen Einbeziehung der Öffentlichkeit getroffen.

Die Stadt Straubing bedankt sich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bei den eingesetzten Hilfs- und Rettungsorganisationen. Nur durch deren Leistung konnte die Grundlage für den Wiederaufbau des Rathauses geschaffen werden.

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