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Gemeinsam für bessere Bildungschancen

Stadt und Landkreis wollen Bildungsregion werden

Auf dem Weg zu gemeinsamer Profilbildung: Was bereits in vielen anderen Bereichen hervorragend funktioniert, soll nun auch für die Bildungslandschaft gelten. Die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen haben sich gemeinsam dazu entschlossen, an der vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ins Leben gerufenen Initiative „Bildungsregionen in Bayern" teilzunehmen. Den Auftakt der gemeinsamen Arbeit bildete ein erstes Dialogforum, das am Montag im Rittersaal des Herzogsschlosses stattfand.

Rund 250 interessierte Gäste fanden sich im Straubinger Herzogsschloss ein, um sich umfassend über die Initiative „Bildungsregionen" zu informieren. Vertreter von Schulen, Kindergärten, der Jugendhilfe, der Kirchen, privater Bildungsträger und der Wirtschaft sowie Eltern und Schüler wurden eingeladen, um ihre Interessen und Ideen zur künftigen Entwicklung des Themas Bildung in der Region Straubing-Bogen einbringen zu können.
Ziel einer Bildungsregion ist es, die Zukunft der jungen Menschen in der Region mit einem passgenauen Bildungsangebot zu sichern, das ihnen die Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Teilhabechancen ermöglicht. Dabei steht insbesondere die Vernetzung der Bildungsangebote vor Ort im Vordergrund. Eine Bildungsregion basiert in der Regel auf fünf Säulen. Die erste Säule beschäftigt sich mit den Übergängen zwischen Kindergarten und Schule, Schule und Hochschule oder Schule und Arbeitswelt. Die zweite Säule hat das Thema Kooperation zwischen Schule und außerschulischen Akteuren, also etwa aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, zum Inhalt. Jugendliche in besonderen Lebenslagen hat die dritte Säule im Fokus. Dabei spielen die Themen Inklusion, Migration und soziale Benachteiligung eine große Rolle. Die vierte Säule untersucht das ehrenamtliche Engagement sowie den generationenübergreifenden Dialog, während sich die fünfte Säule schwerpunktmäßig mit dem Thema des demographischen Wandels auseinandersetzt. Zu jeder dieser fünf Säulen wird es einen eigenen Arbeitskreis geben, der zum jeweiligen Aufgabenfeld die Ist-Situation feststellen und daraus Ziele und Maßnahmen ableiten wird. Die Arbeitskreise werden von regionalen Experten (Schulamtsdirektor Johannes Müller, Reinhold Karl, Werner Wensauer, stellv. Landrat Josef Laumer, Wolfgang Folger, Florian Schmiegelt und Prof. Dr. Josef Boxberger) geleitet und vom Staatlichen Schulamt sowie von den Verwaltungen von Stadt und Landkreis organisatorisch unterstützt. Am Ende des Prozesses, der bis November dieses Jahres abgeschlossen sein soll, steht dann ein Bericht, der die Ergebnisse der fünf Arbeitskreise zusammenfasst. Mit diesem Bericht werden sich die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen dann gemeinsam um das Gütesiegel „Bildungsregion" bewerben.
„Jede Investition in Bildung ist eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft", begründet Oberbürgermeister Markus Pannermayr das Engagement der Stadt Straubing in diese Initiative. „Ich bin überzeugt, dass wir beim Thema Bildung in unserer Region bereits auf vielen Gebieten gut aufgestellt sind." Das Stadtoberhaupt verweist exemplarisch auf die Berufsorientierungsklasse an der Berufsschule I, die zwischenzeitlich als „Straubinger Modell" bayernweit Vorbildcharakter erreicht hat. Nichtsdestotrotz sei es aber wichtig, sich im Vergleich mit anderen Kommunen gerade im Bereich Bildung optimal für die Zukunft zu positionieren. Und Landrat Alfred Reisinger ergänzt: „Ziel muss es sein, möglichst viele junge Menschen individuell zu fördern und zu begleiten. Dann gelingt es uns auch, die Jugendlichen als Arbeitskräfte in unserer Region zu halten. Denn qualifizierte und gut ausgebildete Arbeitskräfte sind eine unserer wichtigsten Zukunftsressourcen."

Interessierte Personen, die noch in einem der Arbeitskreise mitarbeiten wollen, können sich an die Stadt Straubing - Kultur und Bildung (Ansprechpartnerin: Frau Tanja Seubert, Tel. 09421/944-60146, tanja.seubert@straubing.de) oder an das Zukunftsbüro des Landkreises Straubing-Bogen (Ansprechpartnerin: Frau Carolin Riepl, Tel. 09421/973 319, riepl.carolin@landkreis-straubing-bogen.de) wenden.

Amt für Kinder, Jugend und Familie


Am Platzl 31
2. Stock
Telefon: 0 94 21 / 944-0 (Vermittlung Rathaus)
Fax: 0 94 21 / 944-70197
E-Mail: jugendamt@straubing.de

Zuständigkeiten:

 

Freizeitprogramm

Die AWO Straubing, die Evangelische Jugend Christuskirche Straubing, die Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration gGmbH - gfi und der Stadtjugendring Straubing bilden eine Trägergemeinschaft, die im Auftrag der Stadt Straubing Ferienfreizeiten durchführen. Im Prospekt "Freizeiten - Fahrten - Projekte" sind ihre Angebote für dieses Jahr zusammengefasst. Bitte beachten Sie die besonderen Frühbucherpreise.

Darüber hinaus verweist der Prospekt auf weitere Freizeiten und andere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Familien werden beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen finanziell durch die Stadt Straubing gefördert.

Auskünfte und Zuschussanträge hierzu erhalten Sie von
Frau Hedi Werner, Amt für Soziale Dienste,
Am Platzl 31, 94315 Straubing,
Tel: 09421 / 944-70451.
Um Terminvereinbarung wird gebeten.

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