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Schattenspiele der Emotionen

Ausstellung im Alten Schlachthof

Trojaner-Baum von Hans Lankes

Hans Lankes „zeichnet" mit dem Messer, wenn er mit Cutter oder Skalpell seine Motive aus dicken Papieren oder Folie schneidet. Die meisten Arbeiten werden aus einem Blatt geschnitten, egal wie groß sie sind. Diese Herangehensweise erfordert Konzentration und ein klares Bildkonzept. So sagt Hans Lankes auch, der Messerschnitt ist gedanklich schon fertig, bevor er mit dem schneiden beginne. Korrekturen sind fast nicht mehr möglich, Tricks wie bei der Malerei sind unmöglich. Ernsthaftigkeit, Konzentration und Bewusstsein bestimmen den Arbeitsprozess des Künstlers - bewusst verzichtet Hans Lankes auch auf die Möglichkeit die heutzutage Computerprogramme und Schneidplotter bieten. Statt auf computertechnische Perfektion setzt Hans Lankes ganz bewusst auf künstlerische Perfektion, die einhergeht mit handwerklicher Akribie.
Seine zum Teil großformatigen Papierarbeiten hängen teils frei an der Wand oder werden auf Leinwände oder Holz geklebt Wichtig ist Hans Lankes hierbei, dass die Messerschnitte nur punktuell geklebt werden, damit die Arbeiten so frei wie möglich hängen können und so der Schatten hinter dem Messerschnitt sichtbar wird und dreidimensional wirken kann.
Hans Lankes zählt damit zu einer überschaubaren Gruppe von ambitionierten und aktuellen Künstlern, die, besonders in Deutschland und in den USA, den Messerschnitt als adäquate Ausdruckform gewählt haben und - jeder für sich - ganz eigene Bildwelten und Stile entwickelt.

Vom 16.11.2013 bis 6.1.2014 sind die Arbeiten von Hans Lankes in der Städtischen Galerie Halle II im Alten Schlachthof, Heerstraße 35 in Straubing zu sehen. Öffnungszeiten: DO: 16+ -20 Uhr, SA - SO: 11 - 17 Uhr , Sonderöffnung am 26.12. und 6.1. von 11 - 17 Uhr.
Zur Vernissage am 15.11. um 19.30 Uhr ist jeder Interessierte herzlich eingeladen.