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Romans sur Isère

Partnerstadt seit 1971

Romans sur Isere Romans, die alte Stadt an den Ufern der Isère, verdankt ihre Entstehung in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts einem Kloster, welches der heilige Barnard, Erzbischof von Vienne, auf dem rechten Isère-Ufer gründete und zwar an einer Stelle, wo eine Furt es ermöglichte, die Isère zu überqueren. Zu Beginn eng um die Abtei geschart, reiht sich ein Haus nach dem anderen am Fluss entlang, und schließlich ist auch die Anhöhe bebaut. Der Marktflecken breitet sich aus und wird zur befestigten Stadt, in der der Dauphin Hubert II (der Souverän des Dauphinè) gerne von Zeit zu Zeit residierte. In der Abteikirche Sankt Barnard wird demnach auch 1349 die endgültige Vereinigung des Dauphinè mit Frankreich besiegelt.

Die stark befestigte Stadt wurde während der Religionskriege mehrmals gestürmt und wieder zurückerobert und zwar zum Schaden für ihre Kirchen, Klöster und andere Bauten, die dabei mehr oder weniger zerstört wurden. In Romans tagten auch 1788 die Generalstände des Dauphinè, welche auf königlichen Befehl zusammengerufen wurden. Ein Denkmal auf dem Carnot-Platz erinnert an dieses historische Ereignis. Seit dem 19. Jahrhundert breitet sich die Stadt immer weiter aus über den alten Befestigungsgürtel: neue Viertel wachsen überall empor und zahlreiche Fabriken machen die Stadt zu einer der ersten Industriestädte des Dauphinè.

Die Entwicklung der heute 35000 Einwohner zählenden Stadt ist der Landwirtschaft wie der Industrie gleichermaßen verpflichtet, wenngleich die Industrialisierung in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wesentlich mehr zu seiner derzeitigen Bedeutung beigetragen hat.

Bereits im 16. Jahrhundert florierte die Tuchmacherei, die im 17. Jahrhundert durch Gerbereien und später durch die Schuhindustrie verdrängt wurde. Heute ist Romans-sur-Isère eines der wichtigsten Zentren der französischen Schuhindustrie und verfügt neben zahlreichen Fabriken über zwei in ganz Frankreich bekannte Schuhfachschulen, in denen die späteren Unternehmer, aber auch die höheren technischen Angestellten und Arbeiter ausgebildet werden. Ausgelöst durch den Deutsch - Französischen Freundschaftsvertrag und die daraufhin begonnenen freundschaftlichen Beziehungen zwischen deutschen und französischen Städten, begann sich etwa 1965 auch bei der Stadt Straubing der Gedanke zu verfestigen, ebenfalls mit einer Stadt in Frankreich partnerschaftliche Beziehungen einzugehen.

Im Juli 1968 traf das erste Schreiben aus Romans von Bürgermeister Pierre Didier in Straubing ein. Nachdem man sich während gegenseitiger Besuche näher kennen und schätzen lernte, wurde am 14. August 1971 im Straubinger Rathaus im Rahmen eines Festaktes die offizielle Partnerschaftsurkunde von Oberbürgermeister Hermann Stiefvater und Bürgermeister Pierre Didier unterzeichnet. Etliche Delegationen aus den Bereichen Kultur, Sport und Wirtschaft sowie viele Schüler besuchten die Partnerstadt, so dass die bei der Unterzeichnung gesteckten Ziele voll erfüllt worden sind und auch in Zukunft erfüllt werden.

 

Weiterführende Informationen:
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Interreg

Inwertsetzung der römischen Kulturstätten in Ostbayern und Oberösterreich

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