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Geschichtsweg durch Straubing

Herzogsschloss

Das Herzogtum Bayern-Straubing-Holland

Die Zeit des Herzogtums Bayern-Straubing-Holland von 1353 bis 1425 war der glanzvolle Höhepunkt Straubings als wittelsbachische Residenzstadt. Das Herzogtum umfasste einen Großteil Niederbayerns sowie die nördlichen Territorien Holland, Seeland, Friesland (heute Niederlande) und Hennegau (heute Belgien/Frankreich). Es entstand aus dem Erbe Kaiser Ludwigs des Baiern.
Ludwigs Sohn Albrecht I. (1336 - 1404) schuf ein innerlich gefestigtes und wirtschaftlich starkes Herzogtum, das in Europa hohes Ansehen genoss. Die Herzöge hielten sich überwiegend im Norden auf, bauten Den Haag zu ihrer Residenzstadt aus. Aber auch der niederbayerische Landesteil erlebte einen kulturellen und wirtschaftlichen Aufschwung. Das Gesicht Straubings wurde in dieser Zeit entscheidend geprägt. Fast alle bedeutenden Baudenkmäler gehen auf diese Epoche zurück: das Karmelitenkloster mit Kirche, die Kirche St. Jakob, die Kirche St. Veit, das Rathaus und das Herzogsschloss Albrecht I. ließ ab 1356 an der Nordostecke der Neustadt ein spätgotisches „Burgschloss" errichten, das als fürstliches Wohnhaus, als weltliche Regierungszentrale sowie als Verteidigungsbastion zu dienen hatte. An der Donau zieht sich der Fürstentrakt entlang, mit dem Wohnturm des Herzogs, dem „Rittersaal", einem der größten mittelalterlichen Festsäle Deutschlands, und dem Frauenturm.
1425 starb die wittelsbachische Linie des Herzogtums Bayern-Straubing-Holland im Mannesstamm aus. Die Herzöge von Burgund errangen die Herrschaft in den nördlichen
Gebieten. Der niederbayerische Landesteil wurde unter den bayerischen Wittelsbachern verlost. Der Herzog von Bayern-München Ernst I. erhielt hierbei Straubing.

Agnes Bernauer

Herzog Albrecht III., Sohn des Herzogs Ernst I., zog mit seiner Geliebten und vermutlich auch Ehefrau Agnes Bernauer 1433 als Statthalter in das Herzogsschloss ein. Da sich Albrecht III. nicht von der „Bernauerin", einer Frau aus niederem Stand, trennen wollte, ließ sie sein Vater 1435 in der Donau bei Straubing ertränken. An sie erinnern im Friedhof St. Peter die gotische Agnes-Bernauer-Kapelle mit einem Gedenkstein und die Agnes-Bernauer-Festspiele, die alle vier Jahre im Innenhof des Schlosses stattfinden.
1506 wurde das Schloss Verwaltungssitz des neu geschaffenen Rentamtsbezirkes Straubing, der für den nördlichen Teil Niederbayerns zuständig war. Heute ist im Schloss vor allem das Finanzamt untergebracht.

Dr. Dorit-Maria Krenn, Stadtarchiv Straubing

Bilder:

Karte Herzogtum Bayern-Straubing-Holland nach 1353 

Wappen der Herzöge von Straubing-Holland am Hoogheemraadshap/Deichgrafenamt in Delft/Niederlande (Foto Dorit-Maria Krenn)

Agnes Bernauer, Epitaph in der Agnes-Bernauer-Kapelle auf dem Friedhof St. Peter (Foto Manfred Bernhard) 

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