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Ausbildungspreis 2013 verliehen

Staatsministerin Haderthauer ehrt Ausbildungsbetriebe

Gruppenbild nach der Preisverleihung

Haar Couture Edeltraud Stolze OHG, JP Industrieanlagen GmbH und Ludwig Hafner GmbH als beste Ausbildungsbetriebe geehrt

Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für die Ausbildungsbereitschaft ehrten die Stadt Straubing und der Verein der Freunde der Stadt Straubing e.V. drei Straubinger Betriebe mit dem Ausbildungspreis 2013. „Mit diesem Preis wollen wir unseren heimischen Ausbildungsbetrieben ein bisschen etwas zurückgeben", so Oberbürgermeister Markus Pannermayr in seinem Grußwort. Denn die Preisträger seien Unternehmer, „die aus sozialer Verantwortung heraus weit mehr tun als sie tun müssten". Es sei notwendig, auf die Bedeutung der Ausbildung hinzuweisen, da auch in den Straubinger Betrieben bereits Fachkräftemangel zu spüren sei.

Herbert Wittl wies als Vertreter der Freunde der Stadt Straubing in seinem Grußwort darauf hin, dass die Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildung bereits in den Schulen gelegt werde. Bereits hier müsse man in kleineren Klassen individueller auf die Schüler eingehen können, um auch Schwächere für den Arbeitsmarkt fit zu machen.

In ihrer Festrede unterstrich Arbeits- und Familienministerin Christine Haderthauer den hohen Stellenwert der dualen Berufsbildung in Deutschland. Dieses System mache unser Land zum Marktführer in Sachen Zukunftsperspektiven für Jugendliche. Die großen Probleme der Jugend-Arbeitslosigkeit in den europäischen Nachbarländern müsse man durch intensive Aufklärungsarbeit bzgl. der Chancen, die eine fundierte Ausbildung bietet, bekämpfen. Man müsse vermitteln, dass eine Berufsausbildung das Sprungbrett zu beruflichem Erfolg sei und nicht eine Zeit, in der man als billige Arbeitskraft zur Verfügung stehe. In Deutschland werden weit über 80 % der Auszubildenden in kleinen und mittelständischen Betrieben ausgebildet; dabei profitieren die Azubis von der persönlichen, zum Teil sogar familiären Bindung an den Ausbilder bzw. das Unternehmen. Im globalen Wettbewerb um die Arbeitskräfte sind der Wohlfühlfaktor und die menschliche Note in kleineren Betrieben unschlagbare Vorteile. Daneben muss die Arbeitswelt elterngerechter werden, damit Mütter und Väter nicht ins Ausland abwandern, wo Erziehungszeiten als persönliche Weiterentwicklung sehr geschätzt werden. Staatsministerin Haderthauer kündigte an, sich künftig schwerpunktmäßig für die flexiblere Gestaltung von Ausbildung und Beruf einzusetzen. „Wer ausbildet, setzt auf die Zukunft", so die Ministerin. Der beste Weg, dies bekannt zu machen, sei, Vorbilder wie die ausgezeichneten Unternehmen öffentlich zu ehren.

Die Staatsministerin überreichte den Ausbildungspreis für die Kategorie I (bis zu 19 Beschäftigte) an Edeltraud Stolze und Franz Reicheneder, die 1992 gemeinsam im Herzen Straubings die Haar Couture Edeltraud Stolze OHG mit 14 Mitarbeitern eröffneten. Der Salon wächst bis heute stetig. Das Team, mittlerweile bestehend aus 19 hochqualifizierten Fachkräften, davon 8 Azubis, besticht durch Konstanz und Kreativität. Das Ausbildungskonzept runden innerbetriebliche Schulungen, Produktschulungen und spezielle Seminare in auswärtigen Fachakademien ab. Seit der Geschäftsgründung wurden etwa 120 Jugendliche ausgebildet.

In Kategorie II (20 - 49 Beschäftigte) setzte sich die JP Industrieanlagen GmbH durch, ein junges Straubinger Unternehmen, das von Herrn Johann Paulus gegründet wurde und 1998 in einer leerstehenden Produktionshalle im Gewerbegebiet Straubing-Ost als 3-Mann-Betrieb seinen Anfang nahm. Derzeit werden etwa 40 Mitarbeiter in den Bereichen Maschinenbau, Teilefertigung sowie in der Wartung und Instandhaltung von Maschinen beschäftigt. Herr Paulus war von Anfang an bestrebt, sein Fachpersonal für die Zukunft selbst auszubilden und beschäftigt derzeit vier Auszubildende. Als Lehrberufe stehen Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker und Techn. Produktdesigner zur Auswahl.

Last but not least überreichte die Staatsministerin den Ausbildungspreis an Elisabeth Wiegel und Claudia Hennig, Geschäftsführerinnen der Ludwig Hafner GmbH, Sieger in Kategorie III (50 und mehr Beschäftigte). Das Unternehmen kennen die meisten nur unter dem Kurznamen Hafner oder Modehaus Hafner und besteht bereits seit 75 Jahren. Derzeit werden rund 130 Mitarbeiter, davon 10 Auszubildende, beschäftigt. Die Auszubildenden schätzen insbesondere die familiäre Atmosphäre im Unternehmen und den direkten Kontakt auch zur Geschäftsleitung. Der Erfolg innerbetrieblicher Schulungen spiegelt sich auch in den Prüfungsleistungen vieler Auszubildender, die in den letzten Jahren von der IHK ausgezeichnet wurden.

Staatsministerin Christine Haderthauer, Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Herbert Wittl gratulierten den Betrieben und bedankten sich für ihr außerordentliches Engagement um die Jugend.

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