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Beim Löten über die Schulter geschaut

Oberbürgermeister Markus Pannermayr besucht Technikhaus

"Technik macht Spaß und es besteht auch die Gefahr, dass man dabei auch noch was lernt" - Eine Feststellung, die die zehnjährige Christina machte. Sie kommt schon seit längerem wöchentlich mindestens einmal ins Technikhaus des Vereins "Technik für Kinder e. V.", welches in der Hebbelstraße beheimatet ist. Am Montag besuchten Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Wirtschaftsreferent Klaus Hofmann und der Unternehmer Walter Sennebogen die Freizeiteinrichtung. Letzterer hat dem Verein das Gebäude zur Verfügung gestellt.

Empfangen wurde die Delegation durch die Geschäftsführerin des TfK, Heidi Heigl, und eine Reihe von Mentoren, die die derzeit 15 Kinder im Alter von neun bis 13 Jahren fachlich begleiten. Montag, Mittwoch und Donnerstag stehen den Kindern zwischen 14 Uhr und 17 Uhr die Räumlichkeiten für sinnvolle Freizeitbeschäftigung zur Verfügung. Damit das handwerkliche Basteln schon sehr fachmännisch ausgeführt werden kann, hat der Verein insgesamt 16 Arbeitsplätze, die für Holz-, Metall- und Elektronikarbeiten ausgelegt sind, eingerichtet. Sechs Mentoren engagieren sich in diesem Dauerprojekt und geben gern ihr fachliches Wissen an die Junioren weiter.

"Das Feedback, das wir von den Kindern und auch deren Eltern erhalten, ist äußerst positiv", berichtete Heidi Heigl den Gästen. Sehr früh würden die Teilnehmer erkennen, wo ihre Stärken liegen und können so ihre beruflichen Perspektiven entwickeln. Dabei gibt es das TfK-Technikhaus in Straubing noch gar nicht so lange. Im Herbst vergangenen Jahres wurde es eröffnet. Seitdem sägen, bohren, hobeln und löten die mehr als 30 Club-Mitglieder recht fleißig. So stellen die Kinder selber z. B. Werkzeugkästen, Boote oder kleine Fahrzeuge her und lernen dabei, richtig mit den Werkzeugen umzugehen. "Das TfK-Technikhaus ist eine tolle Plattform, um praktische Begabungen für Technik zu entdecken", stellte Oberbürgermeister Markus Pannermayr fest. Hier könnten Mädchen und Jungen technischen Zusammenhängen auf den Grund gehen. Besonders freute es ihn, dass auch Experten - seien es Handwerksmeister oder Techniker - sich als Mentoren engagieren und ihr Wissen mit Leidenschaft an die junge Generation weitergeben. Während seines Rundgangs konnte er sich nicht nur davon überzeugen, dass die Kinder interessante Projekte in Bearbeitung haben, sondern auch selber Hand anlegen, denn die Mentoren hatten sich für die Gäste auch eine "Arbeit" überlegt: Markus Pannermayr und Walter Sennebogen durften ihr handwerkliches Geschick beim Löten und Fräsen beweisen.

"Die Sennebogen-Stiftung und die Stadt Straubing unterstützen die Technische Nachwuchsförderung des Vereins und ermöglichen damit auch die Realisierung dieses Projektes", bedankte sich Heidi Heigl bei dieser Gelegenheit. Im Sommer will der Verein sein zweites TfK-Technikhaus eröffnen. Entsprechende Gespräche in Deggendorf gibt es bereits. Immerhin hat sich der TfK e. V. zum Ziel gesetzt, dass bis 2015 in Bayern 16.000 Kinder das Angebot erleben sollten und damit erkennen können, wie spannend und faszinierend Technik und Handwerk sein können.

Das Engagement des Vereins ist nur durch die Unterstützung zahlreicher Unternehmen, von Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie Landräten und Bürgermeistern möglich. Finanziell gefördert wird die Vereinsarbeit zudem aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).



 

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