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Zulieferer auf der Überholspur

IAC Group Werk Straubing stellt derzeitige Situation und neue Planungen vor

Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Wirtschaftsreferent Klaus Hofmann und berufsmäßiger Stadtrat Alois Lermer besichtigten das Werk der Automotive Components Group (IAC Group) und freuten sich über deren positive Entwicklung.

Werksleiter Christian Graßmann verwies auf erfreuliche Umsatzzahlen und Nachfolgeaufträge sowie auf Erfahrung, Wissensstand und Betriebstreue seiner langjährigen Mitarbeiter. Besonders stellte er die Unterstützung der Stadt heraus, die gerade in der schwierigen Phase während der Insolvenz im Jahre 2008/2009 Verbundenheit zeigte.

Die Vermittlung von unternehmerischem Denken und Handeln motiviere die 180 Mitarbeiter des Straubinger Werkes sehr. 25 Mitarbeiter sind seit mehr als 25 Jahren im Unternehmen tätig. Seit 2007 werde im Werk in mehreren Berufsfeldern ausgebildet und die Azubis nach Abschluss übernommen. Das Werk habe Aufträge für die nächsten zehn Jahre sicher. Das Umsatzvolumen über die Laufzeit der neuen Projekte betrage rund 200 Millionen Euro.

Während früher Qualität, Einkauf, Konstruktion und Entwicklung gleichermaßen zählte entscheide jetzt der Einkauf unter dem Diktat des Preises über neue Aufträge. Entwicklung neuer Prozesse, wie die sprühbare Schwerschicht, die seit dem Jahr 2008 serienreif ist, sowie Spritzgusstechnologie für die neue Generation der Stirnwandisolation zeigen den Stand der Technik im Werk. Die Neuinvestition in das Spritzgussverfahren erfordere eine Erweiterung einer Halle.

In Straubing werden drei akustische Produktgruppen, nämlich Bodenverkleidung, Schallisolation Stirnwand und textile Radhausschalen, gefertigt und die BMW Werke Dingolfing und Regensburg sowie Magna Steyr Fahrzeugtechnik Graz beliefert. Außerdem wird nach Asien geliefert. Als zweites wichtiges Standbein wird ab 2015 für Daimlers E-Klasse gefertigt.

Durch die geographische Nähe zu den BMW-Werken punkte Straubing mit einem Standortvorteil, da die Transportkosten aus Tschechien für die großen Bodenverkleidungen zu hoch wären. Bis zum Jahre 2003 habe BMW Dingolfing ein eigenes Zwischenlager unterhalten. Jetzt werde in Straubing der gesamte Bedarf an Bodenverkleidungen in 160 Varianten für eineinhalb Arbeitstage vorgehalten. Beim anschließenden Rundgang unter Führung von Produktionsleiter Thomas Gabler wurden den Besuchern die neuen Fertigungsweisen und das Areal für die angedachte Hallenerweiterung vorgestellt.

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