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"Aus der Region, für die Region"

„Donaufutter GmbH“ investiert im Hafen Straubing

Pressekonferenz

„Aus der Region, für die Region": Unter dieser Zielsetzung errichtet die DoFu Donaufutter GmbH am Straubinger Hafen ein Futtermittelwerk. Die Bauarbeiten auf dem 20.000 Quadratmeter großen Gelände sollen in diesem Sommer beginnen.
„Voraussichtlich Mitte 2015 kann die Produktion dann anlaufen", berichtet Klaus Feils, Geschäftsführer der neu gegründeten DoFu Donaufutter GmbH, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG mit Sitz in Münster/NRW und Hannover. Die Investitionssumme beträgt rund 10 Mio. Euro.
Ca. zehn Mitarbeiter werden an diesem Standort Spezialfutter herstellen. Die Produktpalette umfasst Mineralfutter, Ergänzer, Eiweißkonzentrate und Edelrohstoffe. Angestrebt wird anfangs eine jährliche Produktion von 30.000 Tonnen, die in Zukunft aber noch deutlich ausgeweitet werden soll.
Über die Tochterfirmen Höveler und Hamburger Leistungsfutter (HL) liefert die AGRAVIS Raiffeisen AG bereits seit vielen Jahren in Süddeutschland Spezialfutter an die Landwirte aus. Die Logistik erfordere hohe Kosten, um die Ware von Nord nach Süd zu transportieren, erläutert Feils die Beweggründe, die zum Bau eines eigenen Futterwerkes in Straubing geführt haben. Außerdem seien die vorhandenen Werke in Braunschweig und Hamburg (HL) sowie Dormagen (Höveler) weitgehend ausgelastet.
Wegen der wachsenden Zahl der Tierbestände sieht die neue Gesellschaft langfristig gute Perspektiven, um in der Region Spezialfutter zu vertreiben und weitere Marktanteile zu gewinnen. Außerdem seien von Straubing aus die angrenzenden Absatzmärkte wie die Veredlungsregionen in Österreich und Tschechien leichter zu erschließen.

Wegen seiner verkehrsgünstigen Lage einschließlich des direkten Hafenanschlusses sei der Standort Straubing für dieses Projekt hervorragend geeignet, so Feils weiter.
Der Zweckverband Industriegebiet (ZVI) habe es geschafft, den Hafen Straubing-Sand zu einem interessanten Agrarhandelsstandort zu entwickeln, lobt Feils. Durch die hohe Ansiedlungsdichte ergäben sich Synergieeffekte mit anderen Unternehmen wie ADM oder der Spedition Reinsch.
Für den ZVI freute sich der Verbandsvorsitzende und Straubinger Oberbürgermeister, Markus Pannermayr über die Ansiedlung der DoFu. „Diese Standortentscheidung ist nicht nur ein Beleg für die Attraktivität unseres trimodalen Güterverkehrszentrums, sondern auch für die Zukunftsfähigkeit der Donau als umweltfreundliche und leistungsfähige Wasserstraße", betonte Pannermayr. Landrat Alfred Reisinger beleuchtete vor allem auch den Nutzen für die Kunden: „Vor dem Hintergrund unserer stark landwirtschaftlichen Prägung im Gäuboden und im Bayerischen Wald verspricht das neue Futtermittelwerk eine gute Investition, nicht nur für die AGRAVIS-Tochter DoFu Donaufutter GmbH und unseren Hafen, sondern auch für die zahlreichen Bauern unserer Region." Der Geschäftsführer der Hafen Straubing-Sand GmbH, Andreas Löffert, dankte Klaus Feils für das Vertrauen in den Standort Straubing und seine Bereitschaft, neue Netzwerke mit den bestehenden Nachbarbetrieben zu schließen.

Die Entscheidung zum Bau eines komplett neuen Werkes fiel bei der DoFu Donaufutter GmbH, nachdem zuvor bestehende Standorte untersucht, aber letztlich als ungeeignet wieder verworfen worden waren. „Wir werden eng mit unseren Handelspartnern in Bayern zusammenarbeiten", betont Feils.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG betrachtet das Investment in Straubing als Ausbau ihres schon bestehenden Geschäftes in Süddeutschland. Gleichwohl bleibe sie auch in Zukunft fest in der Nordhälfte Deutschlands verankert, versichert der Geschäftsführer der DoFu Donaufutter GmbH.

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