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Innovationsklima, das seinesgleichen sucht

Strama-MPS Maschinenbau bei Deutschem Mittelstands-Summit ausgezeichnet

v.l.n.r. Helmut Petzko, Ranga Yogeshwar, Herbert Wittl; Quellenhinweis: KD Busch/compamedia GmbH

 

 

 

 

 

 

 

Erfolg durch unternehmerische Weitsicht: Die Strama-MPS Maschinenbau GmbH & Co. KG wurde am 26. Juni auf dem Deutschen Mittelstands-Summit in Essen als eines der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand ausgezeichnet. „Top 100"-Mentor Ranga Yogeshwar ehrte das Straubinger Unternehmen mit dem seit über 20 Jahren verliehenen „Top 100"-Siegel. Zuvor hatte sich Strama-MPS Maschinenbau einem zweistufigen wissenschaftlichen Analyseverfahren unterzogen.

Die Strama-MPS Maschinenbau GmbH & Co. KG überzeugte beim Innovationswettbewerb „Top 100" besonders mit ihrem Innovationsklima: Der Spezialist für Sondermaschinenbau arbeitet eng mit dem akademischen Nachwuchs zusammen und vergibt jedes Jahr Themen für Bachelor- oder Masterarbeiten. Davon profitieren nicht nur die angehenden Maschinenbauer, sondern auch die Straubinger. Schließlich fließen auf diese Weise neue Erkenntnisse aus der Forschung schnell ins Unternehmen ein. „Für uns ist es ideal, gemeinsam mit engagierten Studenten einen neuen Markt, einen neuen Prozess oder eine neue Branche zu erschließen", sagt Geschäftsführer Herbert Wittl.

Darüber hinaus setzt der Top-Innovator mit seinen 530 Beschäftigten auf interdisziplinäres Arbeiten und flache Hierarchien. „Wir brauchen Mitarbeiter, die kreativ sind und vor allem hochgradig interessiert - solche, die sich schnell in neue Anforderungen eindenken", erklärt Wittl. Dabei ist interdisziplinäres Arbeiten gefragt: „Nur, wenn Mechaniker, Hard- und Softwareplaner ein Thema gemeinsam angehen und sich gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite stehen, können sie bereits nach kurzer Zeit erfolgreiche Innovationen liefern", berichtet Wittl und dankt den Beschäftigten für ihren Einsatz: „Wir setzen sehr auf den Ideenreichtum aller Mitarbeiter. Ihnen gebührt mein Dank für das Erreichen der ‚Top 100'-Auszeichnung."

Grundlage der Auszeichnung mit dem „Top 100"-Siegel ist eine zweistufige Analyse, die Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien entwickelt haben. Die Wissenschaftler untersuchen das Innovationsmanagement und den Innovationserfolg der mittelständischen Unternehmen anhand von über 100 Parametern in fünf Kategorien. Wer letztlich mit dem „Top 100"-Siegel ausgezeichnet wird, entscheidet allein die wissenschaftliche Leitung.

In diesem Jahr haben Franke und sein Team so viele Anmeldungen wie noch nie geprüft: Von 302 Qualifikanten schafften es 234 Unternehmen ins Finale. 178 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung. Den Rahmen für die Preisverleihung bildet der Deutsche Mittelstands-Summit in Essen.

Die „Top 100" sind in jeder Hinsicht ausgezeichnet: 71 nationale Marktführer und sogar 31 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren 3.405 nationale und internationale Patente an. Knapp 41 Prozent ihres Umsatzes erzielten sie zuletzt mit Marktneuheiten und Verbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 6,6 Prozent). Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Die Top-Innovatoren investieren im Schnitt 10,5 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 1,5 Prozent). Zwei Drittel der „Top 100" sind Familienunternehmen.

„Top 100": der Wettbewerb
Seit 1993 vergibt compamedia das „Top 100"-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Der Wissenschaftler ist weltweit einer der führenden Experten für User-Innovation. Mentor von „Top 100" ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartnerin ist die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung. Als Medienpartner begleitet das manager magazin den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de.

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