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RECUP - Ein gutes Gewissen für einen Euro

ZAW-SR informiert coffee-to-go-Anbieter am 17. Mai über RECUP-Pfandsystem


Warum?

Überquellende Abfalleimer mit To-Go-Bechern passen nicht zur Region der nachwachsenden Rohstoffe, genauso wenig wie ein Kaffee ins Weißbierglas. Eine breite Gemeinschaft sieht im Mehrwegsystem RECUP eine mögliche Lösung, die Flut der Einwegbecher zu bremsen.

Wann?

Aus diesem Grund lädt der Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR) alle Interessierten zu einer Infoveranstaltung mit einer RECUP-Mitarbeiterin ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 17. Mai, um 16 Uhr in der ZAW-SR-Geschäftsstelle statt.

Wer ist mit dabei?

Neben dem ZAW-SR stehen auch die Werbegemeinschaft Straubing, die Interessensgemeinschaft Straubing Ost e.V. sowie die Region der nachwachsenden Rohstoffe mit Beteiligten wie BioCampus, Carmen e.V., Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe, dem Landkreis und der Stadt Straubing hinter dem innovativen Pfandkonzept. Sogar das Bayerische Innenministerium unterstützt die Initiative. Nun geht es darum, dass aus Befürwortern echte Partner werden, wozu eine Anmeldung bei der jungen Münchner Firma RECUP nötig ist.

Wie funktioniert RECUP?

Die Café-Besitzer kostet es einen Euro am Tag, bei RECUP mitzumachen. Für die Gebühr werden alte Becher ausgetauscht, RECUP übernimmt die Werbung und die Logistik. Bei eingesparten Kosten von durchschnittlich acht Cent pro Einwegbecher amortisiert sich die Gebühr schnell. Die Pfandbecher gibt es für die Gastronomen zum Pfandpreis von einem Euro. Ebenfalls für einen Euro Pfand werden sie an die Kaffeetrinker ausgegeben. Ganz neu ist der RECUP-Mehrwegdeckel als Ergänzung zum bisherigen Einwegdeckel. Es ist ein Kaufdeckel, der im persönlichen Besitz bleibt und vor Verschütten schützt.

Die Dichte des Netzes wird über den Erfolg des Pfandsystems entscheiden. Nur wenn der Kaffeekunde den RECUP unterwegs möglichst bequem wieder zurückgeben kann, wird er das Mehrwegsystem nutzen. Je mehr Gastronomen sich vor Ort beteiligen, desto besser wird das Angebot angenommen. Bei 30 Pfandstationen in Straubing gäbe es als „Zuckerl" einen eigenen Aufdruck auf die Becher - eine RECUP-Städte-Edition.


Weitere Informationen erhalten Interessierte beim ZAW-SR unter  09421/99020.

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