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Wifö: Herr Wurster, Sie sind seit April diesen Jahres Fördermittelberater bei der IHK Niederbayern. Welchen Service bieten Sie den Unternehmen ganz konkret?

In Hinblick auf die Fördermittel bieten wir unseren Unternehmen an, die Recherche nach den möglichen Förderprogrammen zu übernehmen. Viele der Unternehmen haben nicht die Ressourcen, um diesem Thema nachzugehen, jedoch ist es schade, wenn in vielen Situationen Geld auf der Straße liegen gelassen wird oder Investitionsvorhaben aufgeschoben werden. Zudem wollen wir bei den UnternehmerInnen das Bewusstsein schaffen, dass auch „kleine Unternehmen" innovativ sein können und die Scheu vor Veränderung abgelegt werden muss.

 

Wifö: Wo finden die persönlichen Beratungsgespräche statt? Und wie bereiten sich die Unternehmen am besten auf das Gespräch vor?

Die Beratungsgespräche finden sowohl bei den Unternehmen als auch in der IHK in Passau statt. Unter Beachtung der aktuellen Pandemieentwicklungen stehen den UnternehmerInnen auch Video- oder Telefonberatungen offen.
Die Vorbereitung auf das Gespräch umfasst im Wesentlichen eine Aufstellung von den geplanten Vorhaben. Umso detaillierter die Einzelaspekte der Maßnahmen dargestellt werden, desto einfacher fällt es, die passenden Fördermittel zu finden. Oftmals wird auch nicht in Betracht gezogen, dass auch Beratungen und Erfindungen oder Erneuerungen gefördert werden können.

 

Wifö: Wie findet man denn eigentlich das beste Förderinstrument für das geplante Vorhaben? Bei Investitionen in welchen Bereichen sollte man auf alle Fälle prüfen, ob Förderprogramme zur Verfügung stehen?

Am Anfang der Recherche steht oft die Suche in einer Datenbank und bei den verschiedenen Projektträgern. Hierbei muss man allerdings beachten, dass man die korrekten Suchparameter verwendet, nachdem in vielen Förderprogrammen eine relativ abstrakte Darstellung des Fördergegenstands verwendet wird.
Grundsätzlich würde ich als Unternehmer immer auf unser Angebot zurückkommen und das Vorhaben auf Fördermöglichkeiten abchecken lassen. Oftmals reicht ein kurzes Telefonat, um die Förderwürdigkeit abklopfen zu können.

 

Wifö: Ganz aktuell stellt die Corona-Pandemie viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Welche Förderprogramme können genutzt werden, um mögliche Engpässe abzufedern?

In erster Linie sind die staatlichen Zuschüsse, wie die Überbrückungshilfe, geeignete Instrumente, um den stark betroffenen Unternehmen zu helfen. Aber auch im Hinblick auf die Unsicherheit in der Zukunft sind die liquiditätsstärkenden Kredite der LfA oder der KfW hilfreich. Durch diese Kredite wird den UnternehmerInnen die notwendige Zeit gegeben, sich mit den anstehenden Problemen und vorherrschenden Gegebenheiten auseinanderzusetzen und zukunftsträchtige Pläne umzusetzen.

 

Wifö: Weitere Themen, die immer stärker in den Fokus von Unternehmen rücken, sind Digitalisierung und Nachhaltigkeit? Gibt es hier interessante Förderprogramme?

Die Punkte Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind auf jeden Fall brandaktuelle Themen, die nach der Corona-Schockstarre im ersten und zweiten Quartal auch wieder verstärkt nachgefragt werden. Diese Nachfrage spiegelt sich auch darin wider, dass die monatlichen Kontingente der Digitalisierungsprogramme wie „Digitalbonus Bayern" oder „Digital Jetzt" schnell ausgeschöpft sind.

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