Straubing ist erste "Highspeed-Kommune"
Bereits 15 % der Straubinger Haushalte sind mit Glasfaser direkt bis ins Haus angeschlossen
Stadtwerke und Stadt freuen sich über das Siegel "Highspeed-Kommune"Neben Straße, Schiene und Energie ist die Breitbandversorgung ein gleichwertiges Thema der Infrastruktur geworden. Die Verfügbarkeit von schnellem Internet ist heute ein wichtiger Standortfaktor. Eine einheitliche Definition, ab wann eine breitbandige Verbindung beginnt, existiert nicht. Als Orientierung sei hier die Auffassung des Statistischen Bundesamts genannt, dass man ab einer Übertragungsrate von 2 MBit/s von einer Breitbandversorgung spricht.
Stadt und Stadtwerke investieren bereits seit einigen Jahren in den Ausbau eines Glasfasernetzes, um für Straubings Bürger die Breitbandversorgung zu gewährleisten. Dabei setzt man heute auf Glasfaserkabel, die 100 Millionen Mal so leistungsfähig sind wie die Kupferkabel, die einst Stand der Technik waren. Diese zukunftsfähige Technik wird derzeit von der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Regensburger Telekommunikationsanbieter R-KOM großflächig installiert.
Im Stadtgebiet wurde erst im vergangenen Jahr das neue Baugebiet „Stutzwinkel" komplett mit Glasfaserkabel verlegt. Auch die Städtische Wohnungsbau GmbH kann ihren Mietern die Breitbandversorgung bereits anbieten und die Unternehmen im Industriegebiet Straubing-Sand nutzen ebenfalls bereits das schnelle Internet der R-KOM, so dass die Versorgungsquote mit Glasfaseranbindung bis ins Haus im Stadtgebiet bereits bei 15 % liegt. Daher überreichte R-KOM-Geschäftsführer Alfred Rauscher an Oberbürgermeister Markus Pannermayr auch die Auszeichnung zur ersten Highspeed Kommune.
Bei zukünftigen Bauvorhaben wird das Glasfasernetz weiter kostengünstig in Richtung Kunde ausgebaut. Ziel ist es, in einigen Jahren alle Kunden direkt am Glasfasernetz angeschlossen zu haben und auf die Kupferleitungen zu verzichten, denn nur die Glasfaser sichert Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit. Im Stadtteil Kagers werden die Anschlüsse bereits ab Mitte Juni frei geschalten, in den Stadtteilen Sossau und Unterzeitldorn ab Mitte Juli.
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