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BioCat - Institutsteil des Fraunhofer IGB

Bio-, Elektro- und Chemokatalyse

Die Arbeitsgruppe »Bio-, Elektro- und Chemokatalyse BioCat« arbeitet im Institutsteil Straubing des Fraunhofer Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB. Nach positiver Evaluierung im Jahr 2013 und mit Ablauf der fünfjährigen Anschubfinanzierung durch den Freistaat Bayern Ende 2014 erfolgte die Übernahme der Straubinger Projektgruppe »Katalytische Verfahren für eine nachhaltige Rohstoff- und Energieversorgung auf der Basis nachwachsender Rohstoffe BioCat« zum Jahreswechsel in die Bund-Länder-Finanzierung der Fraunhofer-Gesellschaft und damit die Neuorganisation in Form eines eigenen Institutsteils.

Durch die Angliederung an das Fraunhofer IGB in Stuttgart können auch institutsinterne Netzwerke zu den Bereichen Bioverfahrenstechnik und Molekulare Biotechnologie genutzt werden.

Mit dem Standort Straubing ist die Projektgruppe ideal mit dem Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe vernetzt, unter dessen Schirm sich das Wissenschaftszentrum Straubing der TU München, das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) und das Netzwerk C.A.R.M.E.N. e.V. (Centrales Agrar-Rohstoff-Marketing- und Entwicklungsnetzwerk e. V.) vereinen.

Speziell das Wissenschaftszentrum verfügt mit den Lehrstühlen Rohstoff- und Energietechnologie und Chemie Biogener Rohstoffe der TU München, den Fachgebieten Marketing und Management von Nachwachsenden Rohstoffen, Ökonomie von Nachwachsenden Rohstoffen und Anorganische und Organische Chemie über hervorragendes Fachpersonal für eine übergreifende Zusammenarbeit zum Thema nachwachsende Rohstoffe - von der Prozess- und Produktentwicklung bis hin zur Wirtschaftlichkeitsanalyse und Ökobilanzierung.

Der Institutsteil BioCat vereint Biotechnologen, Molekularbiologen und Chemiker, die neben den jeweiligen Fachkenntnissen in Biotechnologie und Chemie über fundierte Kenntnisse im Bereich der biogenen Rohstoffe bzw. Naturstoffe und Reststoffströme verfügen. Durch Bündelung dieser verschiedenen Fachrichtungen ist es neben der fachlichen Beratung möglich, insbesondere Entwicklungsarbeiten in den Bereichen neue Katalysatoren bzw. Optimierung von Katalysatoren und bestehenden Prozessen, neue Stoffe und neue Reaktionen Hand in Hand mit Auftraggebern durchzuführen. Dank der eng verknüpften Kompetenz in chemischer Katalyse und Biokatalyse konnte BioCat schon mehrfach erfolgreich etablierte Prozesse der chemischen Industrie bewerten und für den Auftraggeber kostengünstigere bzw. ressourcenschonendere Produktionsalternativen darstellen.

Die absehbare Verknappung fossiler Rohstoffquellen sowie die im Zuge des Klimawandels angestrebte Reduktion von CO2-Emissionen stellen die Gesellschaft und Wissenschaft vor große Herausforderungen. Da auch die Ressource Biomasse für einen Wandel der chemischen Rohstoffbasis nur begrenzt zur Verfügung steht, setzen wir neben Rest- und Abfallstoffen vor allem auf CO2 als wesentliche Kohlenstoffquelle - und verbinden so die Notwendigkeit der CO2-Reduktion mit stofflicher Wertschöpfung. Die Entwicklung der hierzu notwendigen, neuen Generation von Katalysatoren und Verfahren, möchte die Arbeitsgruppe »Bio-, Elektro- und Chemokatalyse BioCat« auch vor dem Hintergrund einer »nachhaltigen Chemie«, beschleunigen und entscheidend prägen.

Hierzu arbeitet BioCat eng mit der TU München, den Abteilungen des Fraunhofer IGB und dem Institutsteil Sulzbach-Rosenberg des Fraunhofer UMSICHT zusammen. In gemeinsamen Projekten werden Themen zur Umwandlung nachwachsender Rohstoffe und Speicherung elektrischer Energie in Kohlenwasserstoffen behandelt.

Das Leistungsangebot umfasst:
Screening von Bio- und ChemokatalysatorenMolekularbiologische und technische Optimierung von Enzymen und EnzymreaktionenAuftragssynthese von FeinchemikalienEntwicklung von Verfahren zur ReststoffverwertungEntwicklung von Verfahren zur Integration nachwachsender Rohstoffe in bereits bestehende ProzesseDurchführung von Studien im Bereich nachwachsender RohstoffeHochauflösende NMR-Analytik (400 MHz) in Lösung zur Molekülstrukturaufklärung, Reaktionsverfolgung, Tieftemperaturanalytik, MethodenentwicklungElektroanalytische Methoden (z. B. Cyklovoltammetrie, Chronoamperometrie, elektrochemische Impedanzspektroskopie)

Weitere Informationen zum Institutsteil Straubing des Fraunhofer IGB finden Sie unter http://www.igb.fraunhofer.de/de/kompetenzen/biocat.html.

 

Weitere Informationen

Ihr direkter Draht in wirtschaftlichen Angelegenheiten

In wirtschaftlichen Angelegenheiten helfen Ihnen die Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung gerne weiter:

Stadt Straubing
Amt für Wirtschaftsförderung
Theresienplatz 2
94315 Straubing
Fon: +49(0)9421/944-60162
E-Mail: wifoe@straubing.de