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Das Technologie- und Förderzentrum

Nutzung von Energieträgern und Rohstoffen aus der Landwirtschaft

Das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) ist eine Einrichtung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Die Hauptaufgabe ist, vor allem für den ländlichen Raum die Bereitstellung und Nutzung von Energieträgern und Rohstoffen aus Erntegütern und Reststoffen aus der Land- und Forstwirtschaft voranzubringen. Angewandte wissenschaftliche Forschung, staatliche Förderung derartiger Projekte sowie Technologie- und Wissenstransfer bilden dabei die Basis der Arbeit des TFZ.

Im TFZ wird geforscht für Länder- und Bundesministerien, für die EU sowie für verschiedenste Organisationen, Verbände und Unternehmen. Dabei bestehen Kooperationen mit zahlreichen Hochschulinstitutionen, Forschungsanstalten und Unternehmen im In- und Ausland. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind in Gremien auf nationaler und internationaler Ebene an Entscheidungsprozessen beteiligt. Durch einen zielgerichteten Wissenstransfer mit Beratungsunterlagen, Internetinformationen, Seminaren, Ausstellungen und Messeauftritten profitieren land- und forstwirtschaftliche Praxis, ländlicher Raum, Handwerk, Industrie und Politik gleichermaßen von der Forschungsarbeit des TFZ.

 

Aufgabenschwerpunkte

  • Forschung für den umweltverträglichen Anbau von Energie- und Rohstoffpflanzen sowie züchterische Vorarbeiten
  • Forschung für Technologien und Verfahren zur umweltgerechten Bereitstellung und Nutzung biogener Festbrennstoffe sowie biogener Kraft-, Schmier- und Verfahrensstoffe
  • Bewilligung von Fördermaßnahmen für die energetische und stoffliche Nutzung von Biomasse
  • Wissens- und Technologietransfer für Landwirtschaft, Unternehmen, Politik und Administration

Die Geschichte des TFZ

Das zum 01.01.2002 offiziell gegründete Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ) hat seine Wurzeln in den beiden ehemaligen Landesanstalten für Landtechnik bzw. Bodenkultur und Pflanzenbau sowie im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Diesem ist das TFZ als eigenständige Institution der angewandten Forschung und der Förderung direkt zugeordnet. In den beiden Landesanstalten wurden seit mehreren Jahrzehnten Forschungsarbeiten zur Bereitstellung und Nutzung von Nachwachsenden Rohstoffen durchgeführt.

Auslöser für die Aufnahme der Forschung im Bereich Nachwachsende Rohstoffe war die "erste Ölkrise" im Jahre 1973, die der Gesellschaft deutlich machte, dass die fossilen Energieträger Erdöl, Kohle und Erdgas nicht unbegrenzt und immer kostengünstig zur Verfügung stehen, sondern endliche Ressourcen darstellen, die zudem zum zusätzlichen Treibhauseffekt beitragen. Gleichzeitig zeigte sich auch die große Abhängigkeit der Staaten mit hohem Energieverbrauch von jenen Ländern mit großen fossilen Lagerstätten.

2003 wurde das dem TFZ angegliederte Schulungs- und Ausstellungszentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing eröffnet, das über einen Vortragssaal sowie über zwei Dauerausstellungen zum Thema Nachwachsende Rohstoffe bzw. zu Biomasseheizungen verfügt. Für die Technologieforschung wurde der Neubau eines Technikums im Jahr 2005 in Betrieb genommen.

Für die pflanzenbauliche Forschung wurden Forschungs-Gewächshäuser und weitere Gebäude errichtet, die 2010 fertiggestellt wurden.

Die Leitung des TFZ übernahm zum 01.01.2003 Dr. Bernhard Widmann, der im dreijärigen Wechsel mit den Geschäftsführern des Wissenschaftszentrums und von C.A.R.M.E.N. e. V. zudem Sprecher des Kompetenzzentrums für Nachwachsende Rohstoffe ist.

Das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) beschäftigt inzwischen über 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die größtenteils aus Forschungsmitteln finanziert werden.

Weitere Informationen

Ihr direkter Draht in wirtschaftlichen Angelegenheiten

In wirtschaftlichen Angelegenheiten helfen Ihnen die Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung gerne weiter:

Stadt Straubing
Amt für Wirtschaftsförderung
Theresienplatz 2
94315 Straubing
Fon: +49(0)9421/944-60162
E-Mail: wifoe@straubing.de