| DAS STRAUBINGER STADTWAPPEN | |||
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Dreieckiger
roter Schild, dessen Gitterung vor allem bei einfarbigen Siegeln das ungeteilte
Rot ersetzt. In der Mitte silberner Pflug, darunter goldene Lilie. Über
dem Pflug zwei Weckenschildchen mit weißblauem Rautenmuster. Das älteste bis jetzt bekannte Siegel hängt an einer Urkunde des Jahres 1306 und stimmt mit dem heute noch verwendeten Wappen überein. |
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Der Pflug,
ursprünglich das Wappen des Richters Otto von Straubing (um 1242),
versinnbildlicht die Gerichtsgemeinde der Bürger; die Lilie weist
auf die Grundherrschaft des Augsburger Domkapitels hin, die es seit 1029
über Straubinger Grund und Boden ausübte. |
heimer
im Jahr 1218), das andere auf die Vogteirechte, die diese Herzöge
von den Grafen von Bogen noch vor deren Aussterben (1242) übernommen
haben. Das Wappen selbst dürfte um 1270/80 entstanden sein, als Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern die Rechte der Stadt erweiterte und so eine gewisse kommunale Selbständig- keit ermöglichte, deren äußeres Zeichen die Siegel- bzw. Wappenführung war. |
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