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Gedanken zum Jahresschluss

Neujahrsgrüße des Oberbürgermeisters

Oberbürgermeister Markus Pannermayr beim Jahresschlussempfang 2011

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Jahr 2011 neigt sich dem Ende, der Jahreswechsel steht vor der Tür. Wir alle freuen uns auf ein paar freie Tage, auf Zeit für uns und unsere Nächsten.
Die „Tage zwischen den Jahren" bringen nicht nur eine willkommene Pause im Alltagsbetrieb; sie geben uns auch Muße, den Blick noch einmal auf das ablaufende Jahr zu werfen und auch bereits etwas nach vorn zu sehen.

Wir konnten uns in diesem Jahr über einige herausragende Ereignisse und bedeutende Erfolge freuen. Insbesondere für den Wissenschaftsstandort Straubing sind lang ersehnte Wünsche in Erfüllung gegangen! Die Stadt Straubing wird als Studienstandort einen großen Schritt nach vorne machen: Der Freistaat Bayern wird einen neuen Bachelor-Studiengang „Nachwachsende Rohstoffe" am Wissenschaftszentrum Straubing etablieren und stellt bereits im Nachtragshaushalt 2012 insgesamt 3,5 Mio Euro für die Laborausstattung, für zusätzliche Stellen und für die Inangriffnahme der Planung zur Verfügung. Darüber hinaus sind für künftige Jahre von der Staatsregierung Baukosten in Höhe von insgesamt 36,8 Mio. EURO veranschlagt. Das Studienangebot wird also in den nächsten Jahren Schritt für Schritt ausgebaut.

Auch die Fraunhofer-Projektgruppe BIOCAT erhält kräftig Rückenwind. Schon ab 2012 wird ein neues Fraunhofer-Technologiezentrum für Energiespeicherung in Straubing entstehen, das auch die erfolgreiche Entwicklung der bereits bestehenden Projektgruppe festigt und unser langfristiges Ziel eines eigenständigen Instituts in der Geburtsstadt Joseph-von-Fraunhofers stärkt.

Straubing soll in Zeiten der Energiewende eine Schlüsselrolle u. a. in Fragen der Biomasse spielen. Deshalb wird nach aktuellen Aussagen des Landwirtschaftsministeriums auch das Technologie- und Förderzentrum deutlich ausgebaut. Im Rahmen von Projekten, gefördert vom Ministerium, dem Bund und der EU, sollen dort bis zu 30 zusätzliche Experten angesiedelt werden. Auch bei C.A.R.M.E.N. e.V. wird es eine weitere personelle Aufstockung geben.

Hervorragende Perspektiven für den Wissenschaftsstandort Straubing also, mit einer enormen Bedeutung für die niederbayerische Wirtschaft. Gerade auch der Industriepark Straubing - Sand mit seinem Donauhafen profitiert von der Entwicklung Straubings als Region der Nachwachsenden Rohstoffe.

Zahlreiche Erfolgsmeldungen verbuchen wir zudem auch von den Firmen im Stadtgebiet. Nur ein Beispiel: Die Strama MPS Maschinenbau GmbH wird im kommenden Jahr beträchtlich erweitern und an der Schlesischen Straße auf einer Fläche von 34.000 m2 modernste Montagehallen errichten.

Mit umfangreichen Investitionen haben wir unseren Ruf als familienfreundliche Stadt auch 2011 weiterhin untermauert. Viele der Baumaßnahmen betreffen nach wie vor Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt. Schwerpunkt der Familienpolitik wird auch im kommenden Jahr die qualitätsorientierte und bedarfsgerechte Entwicklung der Kindertagesbetreuung sein. Im Sommer 2012 werden wir darüber hinaus auf dem ehemaligen Danner-Areal mit dem Bau einer Dreifachsportanlage bei der Jakob-Sandtner-Realschule beginnen.

Unserer Vorreiterrolle für den Klimaschutz wollen wir mit mutigen Investitionen in innovative Technologien gerecht werden. Im Jahr 2011 haben wir eine Anlage zur Abwasserwärmenutzung in Betrieb genommen, die 102 Wohnungen umweltschonend mit Heizwärme aus Abwasser versorgt. Die modellhafte Verbrennungsanlage Sludge-2-Energy im Entwässerungsbetrieb wird schon bald vom Probe- in den Echtbetrieb wechseln.

Markanteste Straßenbaumaßnahme in den vergangenen zwei Jahren war der Ausbau der Äußeren Passauer Straße mit gleichzeitiger Optimierung der dortigen Bahnunterführung.
Die Instandsetzung dieser wichtigen Verkehrsachse Straubings verlangte Anwohnern wie Gewerbetreibenden viel Geduld ab, herzlichen Dank daher noch einmal allen betroffenen Anliegern.

Der kulturelle Sommer 2011 stand ganz im Zeichen der Agnes-Bernauer-Festspiele. Wir durften glanzvolle Festspiele erleben - nochmals herzlichen Dank allen Mitwirkenden auf der Bühne und hinter den Kulissen.
Im kommenden Jahr werden wir ein stolzes Jubiläum gebührend feiern, nämlich 200 Jahre Gäubodenvolksfest. Wer uns Straubinger kennt, weiß, dass wir uns hierzu einiges einfallen lassen.

Am Ende des Jahres danke ich wiederum allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern sehr herzlich, dass Sie sich in vielfältiger Weise an der Weiterentwicklung unserer Stadt und zum Wohle der hier lebenden Menschen beteiligt haben. Ihr Engagement in den Kirchen, Vereinen und Verbänden, im Kinder-, Jugend- und Seniorenbereich, in der Freiwilligen Feuerwehr und im Kommunalbereich trägt dazu bei, Straubing lebens- und liebenswert zu erhalten. Ich danke Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, persönlich für das Vertrauen, die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit, die Sie mir im Jahr 2011 zukommen ließen.

Ein besonderer Gruß gilt den kranken und hilfsbedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, denen ich Trost, aber auch Zuversicht und Hoffnung auf baldige Besserung zusprechen möchte.
Herzlich grüßen möchte ich auch all diejenigen, die nicht nur bei der Polizei, bei den Rettungsdiensten, im Winterdienst, im Krankenhaus und Pflegeeinrichtungen, sondern auch an vielen anderen Stellen über die Feiertage Dienst tun.

Im neuen Jahr mögen Sie Freude und Frieden, Gesundheit, Zufriedenheit, Optimismus, Glück und Gottes Segen begleiten.

Markus Pannermayr
Oberbürgermeister

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