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Industriedenkmale in Straubing

Tag des offenen Denkmals Handwerker berichten aus der Praxis

Bastion, Aussichtsrondell mit Adlerskulptur und Hochwasserschutzmauer Bastion, Aussichtsrondell mit Adlerskulptur und Hochwasserschutzmauer

Der „Tag des offenen Denkmals" am 13. September 2015 wird unter dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie" stehen. Ziel der Veranstaltung ist es, auf die Bedeutung der Industriedenkmale in Straubing hinzuweisen. Der Alte Schlachthof, die Kraftzentrale der ehemaligen Dachziegelwerke Josef Mayr und die ehemalige Dietl-Brauerei wurden bereits bei früheren Veranstaltungen präsentiert. Dieses Jahr bekommen die Besucher seltene Einblicke in die sanierte Hubertushalle, den städtischen Wasserturm und das Schöpfwerk mit Bastion am Salzstadel.

"Denkmalschutz live" - so könnte man die Idee auf den Punkt bringen, die in den vergangenen zehn Jahren rund 40 Millionen Bundesbürger auf die Beine brachte. Wer hätte 1993 gedacht, als der Tag des offenen Denkmals das erste Mal bundesweit stattfand, dass sich die Aktion so rasch zur erfolgreichsten Kulturveranstaltung Deutschlands entwickeln würde? Mittlerweile beteiligen sich alle europäischen Länder an den "European Heritage Days". Das Prinzip ist einfach: Einmal im Jahr Denkmale durch Führungen erlebbar machen, die ansonsten teilweise nicht zugänglich sind. Zu zeigen, wie reich und vielfältig unsere Denkmallandschaft ist und dass sich das gemeinsame Engagement lohnt, ist neben dem Erhalt des Kulturerbes das Arbeitsziel der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Straubing als Veranstalter.

Eröffnung:

Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr in der Hubertushalle der ehemaligen Dietl-Brauerei. Oberbürgermeister Markus Pannermayr wird die Besucher begrüßen und die Veranstaltung eröffnen. Die Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen.

Führung 1:

Sanierte Hubertushalle mit neugestalteten Außenanlagen, Ansicht Frauenbrünnlstraße Sanierte Hubertushalle

Instandsetzung der Hubertushalle der ehem. Dietl-Brauerei - Regensburger Str. 22 c

Die Hubertushalle der ehemaligen Dietl-Brauerei stellt einen Flachsatteldachbau mit Ziegelfachwerkwänden über hohem Souterrain dar. Als ehemalige Bierhalle des Gäubodenvolksfests aus der 2. Hälfte des 19. Jh. wurde sie 1899 auf dem heutigen Standort aufgestellt und 1900-1904 mit einem Sichtziegelbau mit gegliederter Giebelfassade verlängert. Die Instandsetzungsarbeiten sind nunmehr fast abgeschlossen. Die Besucher haben die einmalige Gelegenheit, das Baudenkmal bereits vor der offiziellen Wiedereröffnung zu besichtigen und sich von den Handwerkern über ihre Sanierungstechniken und -erfahrungen informieren zu lassen. Die Bauherren erläutern die zukünftige Einbindung der Hubertushalle in das Nutzungskonzept für das Areal der ehemaligen Dietl-Brauerei mit Sommerkeller.
Die Führungen finden um 10:15, 11:30, 14:00 und 15:00 Uhr statt, eine Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich.

Führung 2:

Wasserturm, Ansicht vom Innenhof der Jakob-Sandtner-Realschule Wasserturm

Städtischer Wasserturm - Zugang über Innenhof der Jakob-Sandtner-Realschule, Innere Passauer Str. 1

Der städtische Wasserturm ist ein 63 m hohes Turmbauwerk über quadratischem Grundriss mit steilem Pyramidendach und Neurenaissancegliederungen. Errichtet wurde das markante Technikbauwerk 1922 von dem Ingenieur Karl Hassold. Das Industriedenkmal ist normalerweise nicht zugänglich. Bei der Veranstaltung informieren Fachleute der Stadtwerke über die Baugeschichte und Technik. Anschließend können die Besucher sogar bis zum 900 m³ fassenden Wasserbehälter im Turmkopf hochsteigen.
Die Führungen finden um 14:00, 14:45, 15:30 und 16:15 Uhr statt, die Teilnehmerzahl ist auf jeweils 25 Personen beschränkt. Für diese Führungen sind verbindliche telefonische Anmeldungen im Amt für Tourismus erforderlich (Tel. 09421/944-307).

SÄMTLICHE FÜHRUNGEN IM WASSERTURM SIND BEREITS AUSGEBUCHT! (Stand: 07.09.15)

Führung 3

Schöpfwerk Straubing mit Bastion - Am Hagen 2, Eingang neben dem Salzstadel am Rentamtsberg

Mit den Hochwasserschutzeinrichtungen an der Donau wurde 1940 auch der zweigeschossige Putzbau mit Walmdach und Technikeinrichtung errichtet. Das Schöpfwerk ist normalerweise nicht zugänglich. Bei der Veranstaltung informiert ein Fachmann des Wasserwirtschaftsamtes über die Baugeschichte und Funktionsweise der Anlage. Die Bastion des Schöpfwerkes ist eine erhöhte Rundplattform mit Brüstungsmauer und Aussichtsrondell, errichtet 1939-42 und 1954 fertig gestellt. Die weiterführende Sperrmauer sichert den Hochwasserschutz bis zum Salzstadel. Die Monumentalskulptur eines Adlers auf Quaderpostament wurde 1941/42 von Fritz Schmoll, genannt Eisenwerth, geschaffen. Stadtarchivarin Frau Dr. Krenn erläutert den Besuchern die bau- und kunstgeschichtliche Bedeutung der Bastion.
Die Führungen finden um 10:00, 11:00, 14:00 und 15:00 Uhr statt, eine Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich.

Sämtliche Führungen sind kostenlos.

Südansicht Schöpfwerk mit Vorfluter und Mahlbusen (Sammelbecken) Südansicht Schöpfwerk mit Vorfluter und Mahlbusen (Sammelbecken)


Veranstalter und Informationen:

Bauordnungsamt
Untere Denkmalschutzbehörde
Theresienplatz 2
94315 Straubing
Tel. 09421/944-414
bauordnungsamt@straubing.de

Amt für Tourismus
Theresienplatz 2
94315 Straubing
Tel. 09421/944-307
tourismus@straubing.de

Wunschkennzeichenreservierung

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