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Gesetzlicher Jugendschutz

Das Jugendschutzgesetz (JuSchG) beschreibt Aktivitäten, die Kinder und Jugendliche vornehmlich in ihrer Freizeit betreiben und die potentielle Gefährdungen mit sich bringen. Es ermöglicht bußgeldbewehrte Sanktionen gegenüber Gewerbetreibenden und Veranstaltern, die ihre wirtschaftlichen Interessen über den Schutz von Kindern und Jugendlichen stellen, aber auch gegenüber Eltern und Erziehungsbeauftragten, die Verstöße gegen die gesetzlichen Bestimmungen ermöglichen. Für Eltern, Lehrer, Erzieher und andere pädagogisch Verantwortliche setzt es einen normativen Rahmen zur Orientierung und Unterstützung ihres pädagogischen Handelns.

Allerdings: Staatliche Einflussnahme macht nur dann Sinn, wenn gleichzeitig das Erziehungsrecht von den verantwortlichen Personen auch ernst genommen wird. Jugendschutz ist unweigerlich zum Scheitern verurteilt, wenn Personensorgeberechtigte, Erziehungsbeauftragte und andere pädagogisch verantwortliche Personen ihrer Vorbildfunktion nicht gerecht werden, Fehlverhalten seitens eines Jugendlichen tolerieren oder gar die dem Schutz von Kindern und Jugendlichen dienenden gesetzlichen Regelungen unterlaufen.

Das Jugendschutzgesetz regelt außerdem den Jugendmedienschutz sowie die Voraussetzungen und das Verfahren zur Indizierung von jugendgefährdenden Medieninhalten;
Ebenso enthält es Vorschriften bezüglich der Wirkungen einer erfolgten Indizierung. Dies entbindet Eltern, Lehrer, Erzieher und andere pädagogisch Verantwortliche allerdings nicht von ihrer Aufgabe, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen mit zu entwickeln, zu stärken und positiv zu beeinflussen.

Weiterer Bestandteil des gesetzlichen Jugendschutzes ist der Kinder- und Jugendarbeitsschutz. Arbeitsschutz für Kinder und Jugendliche ist noch wichtiger als Arbeitsschutz für Erwachsene. Denn Kinder und Jugendliche sind weniger widerstandsfähig als erwachsene Menschen und dürfen daher nicht den gleichen Belastungen ausgesetzt werden.

Neben dem Jugendarbeitsschutzgesetz gibt es die Kinderarbeitsschutzverordnung, die besondere Regelungen für die Beschäftigung von Kindern ab 13 Jahre enthält.

Weitere Regelungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen finden sich in verschiedenen anderen Verordnungen und in den Bestimmungen des Strafgesetzbuches.


Ihre Ansprechpartnerin vor Ort

Sachbearbeiterin Telefon    
Hedi Werner 09421 / 944 - 70451    
Öffnungszeiten Mo. bis Fr.: 8.00 bis 12.00 Uhr
Do.: 14.00 bis 17.00 Uhr
   

Amt für Kinder, Jugend und Familie


Am Platzl 31
2. Stock
Telefon: 0 94 21 / 944-0 (Vermittlung Rathaus)
Fax: 0 94 21 / 944-70197
E-Mail: jugendamt@straubing.de

Zuständigkeiten:

 

Freizeitprogramm

Die AWO Straubing, die Evangelische Jugend Christuskirche Straubing, die Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration gGmbH - gfi und der Stadtjugendring Straubing bilden eine Trägergemeinschaft, die im Auftrag der Stadt Straubing Ferienfreizeiten durchführen. Im Prospekt "Freizeiten - Fahrten - Projekte" sind ihre Angebote für dieses Jahr zusammengefasst. Bitte beachten Sie die besonderen Frühbucherpreise.

Darüber hinaus verweist der Prospekt auf weitere Freizeiten und andere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Familien werden beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen finanziell durch die Stadt Straubing gefördert.

Auskünfte und Zuschussanträge hierzu erhalten Sie von
Frau Hedi Werner, Amt für Soziale Dienste,
Am Platzl 31, 94315 Straubing,
Tel: 09421 / 944-70451.
Um Terminvereinbarung wird gebeten.

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