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Auf geht's zum Straubinger Gäubodenvolksfest!

Bayerns zweitgrößtes Volksfest feiert seinen 200. Geburtstag!

Gäubodenvolksfest 2012

Zum Jubiläum großes Festprogramm

Das Jahr 1812 - im niederbayerischen Straubing organisieren die Bürger das erste Landwirtschaftsfest für den Unterdonaukreis. Es ist die Geburtsstunde des Straubinger Gäubodenvolksfestes. Zunächst als Informationsveranstaltung für die ländliche Bevölkerung geplant, wurde daraus im Laufe von zwei Jahrhunderten Bayerns zweitgrößtes Volksfest mit jährlich rund 1,3 Millionen Besuchern. Im Sommer wird der 200. Geburtstag des Straubinger Gäubodenvolksfestes mit einem spektakulären Jubiläums-Volksfest angemessen gefeiert.

Das Gäubodenvolksfest ist ein Event der Superlative - selbst im deutschlandweiten Vergleich. Zum Jubiläum in diesem Jahr will die Stadt mit einer Vielzahl von Highlights und attraktiven Fahrgeschäften erneut Bestmarken setzen: 26.000 Komfort-Sitzplätze in sieben Bierzelten warten auf die Besucher. Mit dem Vergnügungspark des Gäubodenvolksfests direkt verbunden: die Verbraucherausstellung „Ostbayernschau".

Blasmusikkapelle

1,3 Millionen Besucher erwartet

Es war das Bemühen um „der Bayern Wohl und Glück", das König Maximilian I. Joseph 1812 bewog, den Straubingern „allergnädigst" ein landwirtschaftliches Fest im Unterdonaukreis zu bescheren. Zunächst allerdings mussten sich die Straubinger die Ausrichtung des Festes im Wechsel mit den Nachbarstädten Passau und Landshut teilen. 1898 beschlossen die Straubinger deshalb, sich ihr eigenes Volksfest zu organisieren. 25.000 Besucher kamen damals bereits zum Feiern in die 17.000 Einwohner zählende Stadt.

Heute ist Straubing eine pulsierende Metropole im Herzen Niederbayerns mit dem offiziellen Titel „Wissenschaftsstadt". Aus dem Gäubodenvolksfest mit der angeschlossenen Verbraucherausstellung wurde ein Großereignis mit bayernweit konkurrenzloser Ausstrahlung. Während der elf Volksfesttage in diesem Jahr zwischen 10. und 20. August werden sich voraussichtlich 1,3 Millionen Besucher in den Festzelten und zwischen den Fahrgeschäften drängen. Das entspricht dem 27-fachen der Einwohnerzahl Straubings. Ein Superlativ, mit dem Straubing bundesweit glänzen kann.

„A Trumm vom Paradies"

„A Trumm vom Paradies" - also ein Stück Paradies - sei das Gäubodenvolksfest, formulierte es einmal der Heimatdichter Max Peinkofer. Dazu trägt auch der beispielsweise im Vergleich zur Münchner „Wies´n" noch deutlich günstigere Bierpreis bei. Die Wirte in den Festzelten rechnen auch in diesem Jahr wieder mit mehr als 700.000 verkauften Maß.

Das Wohlbefinden der Gäste aus Nah und Fern wird dabei in Straubing ganz besonders groß geschrieben. So ist ein Großteil der Bierbänke in den sieben Festzelten mit ihren 26.000 Plätzen für noch mehr Komfort sogar mit Rückenlehnen ausgestattet. Und der Ärger mit vorreservierten Plätzen soll sich auch beim 200. Straubinger Gäubodenvolksfest in Grenzen halten: Die um sich greifende Reservierungswut in den Bierzelten der großen Städte ist in Straubing gedeckelt: Mindestens 40 Prozent aller Plätze müssen reservierungsfrei bleiben, nach dem Motto „wer zuerst kommt, mahlt zuerst".

Mehr als 700 Bewerber für die 140 Plätze

Mehr als 700 Fahrgeschäft- und Standbesitzer haben sich für das Jubiläumsvolksfest 2012 um einen Platz auf dem 90.000 Quadratmeter großen Vergnügungspark beworben. Im Zentralbereich des Gäubodenvolksfests haben die Besucher die Qual der Wahl zwischen 120 Attraktionen. Auf die Liebhaber von Tempo und Bauchkitzel etwa wartet Starflyer, ein Wirbelvergnügen 50 Meter hoch über den Dächern von Straubing und Flip Fly, eine Rundum-Überkopfschaukel mit rotierenden Gondeln, die in 24 Metern Höhe scheinbar die Schwerkraft überwindet. Atemberaubendes Familienvergnügen bietet die Wildwasserbahn „Auf Manitus Spuren" mit Vor- und Rückwärtsschussfahrten und romantischer Grottenfahrt.

Wie immer dabei und ein echter Klassiker: das 50 Meter hohe Riesenrad. Ganz neu und in diesem Jahr erstmals in Straubing: Cyber Space, mit dem Fahrgäste einen atemberaubenden Raketenstart mit der Beschleunigungskraft des Space Shuttles und folgenden Loopings bei Tempo 100 erleben. Premiere hat auch der „Original Rotor", ein Spaß für die ganze Familie, bei dem Groß und Klein in einem rotierenden Rundraum scheinbar schwerelos vom Boden abgehoben an der Wand kleben.

Festzelt Wenisch

Historischer Festplatz: Zeitreise in die Vergangenheit

Zum 200. Geburtstag wird in diesem Jahr auf dem Gäubodenvolksfest die Geschichte zurückgedreht. In einem historischen Bereich auf dem Festgelände lässt sich das Flair der guten alten Zeit erleben: in einem eigenen Festzelt, in dem Gstanzl-Singen, Schuhplatteln, Blech- und Blasmusik dominieren und sich für den leiblichen Genuss wie früher ein Ochs am Spieß dreht. Fahrgeschäfte von gestern werden die Besucher von heute begeistern: vom Toboggan, einer 52 Meter langen Holzrutsche (die höchste reisende Rutschbahn Europas), über die Hexenschaukel, einer Nostalgie-Geisterbahn bis hin zum historischen Holzriesenrad, das sich schon um 1900 zum ersten Mal gedreht hat.

Annähernd drei Kilometer Fußweg werden die Festbesucher in diesem Jahr zurücklegen müssen, wollen sie sämtliche Attraktionen auf dem klassischen und dem historischen Volksfestplatz in Augenschein nehmen und ausprobieren.

Ostbayernschau

Ostbayernschau: Für 9 Tage Bayerns "größtes Shoppingcenter"

Die dem Gäubodenvolksfest unmittelbar angeschlossene Ostbayernschau ist mit 55.000 Quadratmetern Ausstellungs-, über 22.000 Quadratmetern Hallenflächen und 700 Ausstellern das vermutlich größte Shopping-Center im Freistaat Bayern. Bauherren, Hobby-Gärtner, Landwirte, Hausfrauen oder die Liebhaber kulinarischer Spezialitäten - alle kommen hier auf ihre Kosten. Auch ein bundesweites Novum bei dieser zweitgrößten Verbrauchermesse Deutschlands: die erwarteten 440.000 Besucher können so oft und so lange sie wollen nach Lust und Laune ohne Eintrittskarten bummeln und einkaufen - der Eintritt zur Ostbayernschau war, ist und bleibt auch im Jubiläumsjahr gratis.

Weitere Informationen zum Jubiläumsvolksfest: