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Das Herzogtum Bayern-Straubing-Holland

Neuer Prospekt in deutscher und niederländischer Sprache aufgelegt

Vorstellung des neuen Prospekts im Straubinger Rathaus

"Wir ...sind von gottes genaden pfallenzgrafe bey Rhein und herzog zu Bayrn, grave zu Henegau, zu Hollannde, zu Seland und der herlichkeit zu Friesslanndt"

Mit dem Titel der Herzöge von Straubing-Holland, zitiert nach einer Urkunde Herzog Albrechts I. vom 17. September 1389, beginnt der von Stadtarchivarin Dr. Dorit-Maria Krenn überarbeitete und neu aufgelegte Prospekt „Das Herzogtum Bayern-Straubing-Holland", der in niederländischer und deutscher Sprache über die gemeinsame Vergangenheit informiert.
Oberbürgermeister Markus Pannermayr übergab die druckfrischen Exemplare an den neuen niederländischen Generalkonsul des Königreichs der Niederlande in München, Peter Vermeij.

75 Jahre gemeinsame Geschichte

Tulpen, Käse, Windmühlen, Meer und Grachten - Brezen, Leberkäs, Wald, Fluss und Gäu: Ungefähr 800 Kilometer liegen zwischen den Niederlanden und Niederbayern. Auf den ersten Blick haben die beiden Gebiete nicht viel gemein. Und doch kann man in der Straubinger Stadtpfarrkirche St. Jakob auf einem gotischen Grabstein einem Mann in holländischer Kaufmannstracht begegnen, ähnelt der Rittersaal im Straubinger Herzogsschloss dem Rittersaal des Binnenhofs in Den Haag, grüßen in Delft in der Oude und in der Nieuwe Kerk die vertrauten bayerischen weißblauen Rauten aus den Kirchenfenstern. Und im Deichgrafenamt von Delft finden sie sich sogar auf den Kaffeetassen.

Die Niederlande und ein guter Teil Niederbayerns haben eine gemeinsame Geschichte: Von 1353 bis 1425 regierten wittelsbachische Fürsten das „Herzogtum Bayern-Straubing-Holland". Während Den Haag Haupt- und Residenzstadt der Graf- und Herrschaften Holland, Seeland, Friesland und Hennegau war, bildete Straubing den Mittelpunkt des niederbayerischen Landesteils. Gegenseitige Einflüsse, seien es kultureller, verwaltungstechnischer, wirtschaftlicher Art, gab es hier wie dort.
Für Straubing selbst bedeutete die mittelalterliche Zeit des Herzogtums Bayern-Straubing-Holland eine Blütezeit, das unverwechselbare Stadtbild mit den gotischen Kirchen, Häusern und Türmen wurde damals grundgelegt.

Titelseite des neuen Prospekts

Der Prospekt ĄDas Herzogtum Bayern-Straubing" in deutscher und niederländischer Sprachfassung

Der Prospekt wurde von Stadtarchivarin Dr. Dorit-Maria Krenn überarbeitet und mit neuem Bildmaterial versehen. Das Titelbild zeigt die Schlacht der Herzöge von Straubing-Holland gegen die Friesen, im Innenteil finden sich Aufnahmen vom Grabmal Albrechts II. in der Karmelitenkirche oder Wappen und Fresken vom Torturm des Schlosses. Ein Rundgang mit 15 Stationen (u.a. Stadtturm, Rathaus, Stadtpfarrkirche St. Jakob, Stadtplatz, Rosengasse, das „Haus in der Kron", das Sandtnermodell im Gäubodenmuseum, Karmelitenkirche, Herzogsschloss) zeigt, welche Sehenswürdigkeiten und Orte von der Epoche des Herzogtums Bayern-Straubing-Holland geprägt wurden. Eine Landkarte stellt anschaulich die Gebiete des Herzogtums Bayern-Straubing-Holland dar.
In Zusammenarbeit mit dem niederländischen Generalkonsulat des Königreichs der Niederlande in München entstand die Übersetzung des Prospektes. Der frühere Generalkonsul, Herr Rob Zaagman, seit Sommer Botschafter des Königreichs der Niederlande in Wellington, Neuseeland, hat es sich nicht nehmen lassen, den Text zu selbst übersetzen.
Die deutsche Version wurde in einer Auflage von 5.000, die niederländische in einer Auflage von 2.000 Stück gedruckt. Beide Prospekte sind im Amt für Tourismus erhältlich.

Eine langjährige Verbindung zwischen Generalkonsulat und der Stadt Straubing
Seit fast 20 Jahren pflegen die Stadt Straubing und das niederländische Generalkonsulat des Königreichs der Niederlande in München einen guten und intensiven Kontakt.
Anlass für diese langjährige Verbindung war die Herausgabe eines Prospektes über das Herzogtum Straubing-Holland in deutscher und niederländischer Sprachfassung durch Stadtarchivarin Dr. Dorit-Maria Krenn in Zusammenarbeit mit dem Amt für Tourismus, Frau Bracht, im Jahr 1996.
Es folgten Einladungen zum (damals noch) „Königinnentag" und seit 2014 zum „Königstag" nach München, bei dem jährlich eine Straubinger Delegation mit Vertretern des Agnes-Bernauer-Festspielvereins teilnimmt.
Mit einem Festakt im Straubinger Herzogsschloss und einem begleitenden Veranstaltungsreigen wurde im Jahr 2003 das 650-jährige Jubiläum des Herzogtums Bayern-Straubing-Holland gefeiert und dabei auch mit einem gemeinsamen Stand auf der Ostbayernschau Werbung für Straubing und die Niederlande gemacht.

Bis heute festigen regelmäßige Besuche zur Eröffnung des Gäubodenvolksfestes, zur Premiere der Agnes-Bernauer-Festspiele oder anderen Veranstaltungen das gute Verhältnis zwischen dem Generalkonsulat und der Stadt Straubing.

Auch im Führungsprogramm des Amtes für Tourismus und Stadtmarketing ist ein Rundgang auf den Spuren des Herzogtums „Straubing-Holland" ein fester Bestandteil, welcher für niederländische Gäste auch in deren Muttersprache durchgeführt werden kann.

Verschiedene spezifische Werbemaßnahmen in Deutschland und den Niederlanden und nicht zuletzt der neu gestaltete Prospekt sorgen für zunehmende Bekanntheit dieser für beide einstigen Landesteile bedeutenden Epoche.


Foto (Josef Unterholzner, SR Tagblatt)
Im Bild von links nach rechts: Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Generalkonsul Peter Vermeij, Dr. Dorit-Maria Krenn, Claudia Bracht, Berufsmäßiger Stadtrat Alois Lermer, Ulrike-Claudia Pulzer.

 

 

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