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Die Ursulinenkirche

Altar Ursulinenkirche In der Burggasse, der früheren Bruckstraße, liegt die Klosterkirche der Ursulinen, St. Ursula, mit dem Patrozinium "Unbefleckte Empfängnis Maria".

Die eigenständige Ordensniederlassung der Ursulinen in der Stadtpfarrei St. Jakob besteht seit 1691. Während es seit 1631 in Straubing ein von den Jesuiten geführtes Gymnasium gab, kam erst 60 Jahre später auf Genehmigung des Kurfürsten Max II. Emmanuel hin durch die Gründung des Ursulinenklosters eine öffentliche Mädchenschule nach Straubing. Der Orden der Ursulinen, der sich zunächst mit einem Konvent von fünf Schwestern aus Landshut in Straubing niederließ, widmete sich besonders der Bildung der weiblichen Jugend. Bereits unmittelbar nach ihrer Ankunft im Januar 1691 begannen die Ordensfrauen mit dem Erwerb von Gebäuden in der Bruckgasse nahe dem Donautor. Die Mädchenschule konnte am 16. Juni 1691 eröffnet werden. Das Kloster besaß zunächst nur eine Kapelle im ehemaligen Pferdestall des 1691 erworbenen Riesenfeldschen Hauses. 1731, nachdem die Hauskapelle des aufblühenden Klosters längst zu klein geworden war, konnte nach langen vergeblichen Bemühungen der kurfürstliche Salzstadel mit Genehmigung des Kurfürsten Karl Albrecht erworben und für den Bau einer Kirche abgeborchen werden.

Altar Ursulinenkirche

1732 wurde im Kloster eine neue Oberin gewählt, Maria Magdalena von Empach, Bürgermeisterstochter von München.
Möglicherweise gewann sie aufgrund ihrer Beziehungen nach München den Hofmaler Cosmas Damian Asam und seinen Bruder, den Hofbildhauer Egid Quirin Asam, für den Bau der Ursulinenkirche. 1736 wurde der Grundstein gelegt. In der Folgezeit entwickelte sich zwischen der Oberin und den Brüdern Asam ein Briefwechsel, einige Briefe sind als aufschlußreiche Quellen erhalten. Vor Ort beaufsichtigte der kurfürstliche Unterbaumeister Johann Baptist Gunetzrhainer den Bau. Egid Quirin Asam schuf den Entwurf und zeichnete als Architekt verantwortlich. Der Kirchenbau und die Fassade entstanden von 1736 bis 1738. Danach arbeiteten beide Brüder an der Ausstattung der Kirche, Egid Quirin als Stuckateur und Cosmas Damian als Maler. Am 10. Mai 1739 starb Cosmas Damian vor der Fertigstellung der Arbeiten in Thalkirchen bei München. Egid Quirin vollendete das gemeinsame Werk. Im Mai 1741 wurde die Kirche zum 50jährigen Bestehen des Klosters von Herzog Theodor, Fürstbischof von Regensburg und Freising, eingeweiht.

Im Laufe ihres Bestehens wurde die Kirche mehrmals restauriert, zuletzt in den Jahren 1979 bis 1983. Dabei war man bemüht, die Fehler der Vergangenheit zu beseitigen und den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Das stilfremde Hochaltarblatt um 1900 wurde entfernt und Wolfgang Lenz, Würzburg, schuf 1981 ein der übrigen Ausstattung angepaßtes Altarbild unter Beibehaltung des altes Themas.

Text: Josef Gerl

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